Sa.
13.05.2017
19 Uhr Sjaella 27,– € / 19,– €*
Fr.
19.05.2017
17 Uhr Jazz-Workshop: Abschlusskonzert 15,– € / 0,– €*
Sa.
20.05.2017
19 Uhr Grace Kelly & Band 27,– € / 19,– €*
Do.
25.05.2017
19 Uhr Freedom. 150 Jahre Literatur und Musik der USA 15,– € / 13,– €*
Sa.
27.05.2017
19 Uhr Mississippi - Songs along the road 15,– € / 13,– €*

Sjaella

Marie Charlotte Seidel
Luisa Klose
Helene Erben
Viola Blache
Marie Fenske
Franziska Eberhard

Joseph-Maurice Ravel, Claude Debussy, Joshua B. Himes, Ethan Evans, Melody Gardot, John Dowland, Henry Purcell, Shalom Secunda, Victor Young, George Shearing, u.a.

 

Konzert im Rahmen des Bodenseefestival 2017

Sjaella - der Name kommt aus dem Skandinavischen und bedeutet im Ursprung Seele. Die sechs jungen Damen namens Sjaella können ihrer Seele eine Sprache geben: den gemeinsamen Gesang. Seit 2005 fasziniert das Leipziger Ensemble seine Zuhörer mit lupenreinem Acappella-Gesang quer durch alle Epochen und Stilrichtungen. Sjaella beweist die Vielseitigkeit seines Repertoires bei rund 40 Konzerten im Jahr im In- und Ausland.

Mit Auftritten bei Klassik-Festivals (MDR Musiksommer, Mosel Musikfestival oder Bachfest Leipzig), steigender Präsenz in Rundfunk- und Fernsehsendungen (u.a. die vom ZDF produzierte Sendung "Annettes DaschSalon" und Berlinale) sowie z. B. mit einem gemeinsamen Konzert im Rahmen des Internationalen Festivals "acappella" im Gewandhaus zu Leipzig mit Bobby McFerrin eroberte sich Sjaella einen festen Platz in der Klassikszene und gehört zu den erfolgreichsten Acappella-Gruppen Deutschlands.

Mit dem typischen homogenen, glasklaren Sjaella-Klang interpretieren die jungen Sängerinnen eigens für sie komponierte und arrangierte Sätze und eigene Arrangements sowohl aus dem zeitgenössisch-klassischen als auch aus dem Jazzbereich.
Den Zuhörer erwartet in Schloss Achberg ein kontrastreiches Programm, bei welchem Sjaella die Grenzen zwischen den Genres gekonnt zerfließen lässt und atemberaubende sechsstimmige Klänge erzeugt. 

 

© Foto: Jörg Singer

Sjaella

Jazz-Workshop: Abschlusskonzert

Grace Kelly und Studierende des Vorarlberger Landeskonservatoriums

Jazz-Workshop am 18. und 19. Mai 2017

18. Mai: 10.00-12.00 Uhr und 14.00-16.00 Uhr
19. Mai: 13.00-15.30 Uhr

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.

Abschlusskonzert am Freitag, 19. Mai: 17.00 Uhr,
Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Eintritt 15,-€

Die Musik von Cannonball Adderley begleitet die junge, aufstrebende Jazzsaxophonistin Grace Kelly ihre ganzes Musikerleben und ist eine wichtige Inspiration für ihre Kunst. In einem Workshop gemeinsam mit Studierenden des Vorarlberger Landeskonservatorium erarbeitet sie die Literatur von Cannonball Adderley und den Adderley-Brothers.

Jazzinteressierte sind zum Zuhören und Mit-Jammen herzlich willkommen!


Jazz-Workshop: Abschlusskonzert

Grace Kelly & Band

Grace Kelly, Altsaxophon/Gesang
Julian Pollock, Klavier/Keyboard
Julia Pederson, Bass
Ross Pederson, Schlagzeug

Konzert im Rahmen des Bodenseefestivals 2017

"Grace spielt mit Intelligenz, Witz und Gefühl. Sie ist ein wahres Naturtalent..." Wynton Marsalis

Grace Kelly nahm bereits mit zwölf Jahren ihre erste CD auf,
mit nun 24 Jahren hat sie bereits zehn Alben eingespielt und
stand schon mit Jazzgrößen wie Phil Woods, Dave Brubeck
und Wynton Marsalis auf der Bühne.

Die amerikanische Jazzerin mit koreanischen Wurzeln machte das Altsaxophon zu ihrem Hauptinstrument, doch beherrscht Kelly auch das Tenor- und Sopransaxophon. In ihrem Repertoire findet man Originalkompositionen und Jazz Standards, doch im Gegensatz zu vielen Straight-ahead Jazz Musikern, schreckt sie auch nicht vor Rock, Pop oder R&B Songs zurück.

Grace Kelly trug nicht von Geburt an denselben Namen wie die legendäre Schauspielerin. Die Tochter zweier Koreaner wurde als Grace Chung in Wellesley/Massachusetts geboren und nahm nach der erneuten Heirat ihrer Mutter den Nachnamen ihres Stiefvaters Robert Kelly an.
Im Alter von sechs Jahren begann sie Klavier zu spielen, mit sieben schrieb sie ihre ersten Songs. Auf der High-School lernte sie Klarinette, um dann zum Saxophon zu wechseln. Trotz einer klassischen Ausbildung wurde die Jazzmusik zum Schwerpunkt ihres künstlerischen Schaffens.
Ihr Studium absolvierte sie am New England Conservatory of Musik und ab 2008 am Berklee College of Music in Bosten, wo sie Unterricht bei Lee Konitz, Jerry Bergonzi und Allan Chase.

Die Musikerin war schon Headliner von über 700 Shows in 30 Ländern der Welt und spielte bereits auf allen bedeutenden Jazz Festivals von Montreux über Newport bis hin zu Montréal.
2007 war sie erstmals Preisträgerin des Young Jazz Composers Award der ASCAP Foundation - diverse Preise folgten. Im vergangenen Jahr erhielt sie von den Jazzkritikern der Downbeat Critics Poll die Auszeichnung als "Rising Star" am Altsaxophon, bei den Boston Music Awards 2016 den Preis "Jazz Artist of the Year" und ihre Fans ehrten sie bei der NYC Jazz Fans Decision 2016 als "Alto Saxophonist of the Year".
In den USA ist Grace Kelly ein gefragter Star und zählt seit Dezember 2015 als festes Mitglied zur Hausband der Fernsehsendung "The Late Show with Stephen Colbert".

In Schloss Achberg wird Grace Kelly als "Young Artist in Residence" des Bodenseefestivals 2017 gemeinsam mit ihrer hochkarätigen Band begeistern. Es erwartet Sie ein Konzert voller Spannung und Virtuosität, mit einem ebenso abwechslungsreichen wie einfühlsamen Jazzprogramm.

 

© Foto: Taso Papadakis

 

 

 

 

 

Grace Kelly & Band

Freedom. 150 Jahre Literatur und Musik der USA

Wolfram Frommlet, Rezitation
Jürgen Jakob, Klavier

Literarisch-Musikalischer Salon
mit Musik von Leonard Bernstein
Janis Joplin
Steve Reich
George Gershwin
Blues von Frederic Rzewski

Veranstaltung im Rahmen des Bodenseefestivals 2017

"Give me your tired, your poor, your huddled masses yearning to breathe free", "Gebt mir eure Müden, eure Armen, eure kauernden Massen, die frei zu atmen sich sehnen", heißt es in dem berühmten Gedicht "The New Collossus", 1883, von der jüdisch-amerikanischen Dichterin Emma Lazarus, über die Freiheitsstatue. Das wohl früheste Gedicht, in dem die Freiheit Amerikas besungen wird.

Viele Gedichte und Essays werden folgen, in denen Amerikas Freiheiten gepriesen, aber auch rebellisch und aufrührerisch eingefordert werden, in ganz unterschiedlichen Definitionen von "Freiheit", in thematischen wie literarischen Variationen, die die ethnischen, rassischen und politischen Unterschiede Amerikas widerspiegeln.

Hoffnungen Mitte des 19. Jahrhunderts wie Walt Whitman's brüderlich-schwesterliches "America" oder Ezra Pounds Idyllen vom freien bescheidenen Leben. Die frühen afro-amerikanischen Poeten wie Paul Laurence Dunbar thematisieren das versklavte schwarze Leben, das wir später in der rebellischen Lyrik der Harlem Renaissance bei James Baldwin und LeRoi Jones (Amiri Baraka), in der Poesie des Schwarzen Feminismus von Alice Walker und Maya Angelou sowie in der Poesie der Black Consciousness, der Schwarzen Selbstbewusstseins-Bewegung, bei Langston Hughes und Marcus Garvey, wieder finden.

Und die ganz anderen, die radikal-liberalen Freiheiten, die die Beat Generation forderte, Charles Bukowski, Allen Ginsberg oder Diane DiPrima, wild und zärtlich. Dazu die bissig-ironische Prosa von Mark Twain und die Romantik von Emily Dickinson.

Sie alle wird Wolfram Frommlet teilweise im Original - in faszinierendem, facettenreichen Amerikanisch - und in deutschen Übersetzungen rezitieren.

Jürgen Jakob wird am Flügel unter anderem Kompositionen von Leonard Bernstein, Janis Joplin, Steve Reich, George Gershwin, Scott Joplin und Samuel Barber spielen. "Amerikanische Variationen", literarische und musikalische Stimmen, wie ein Kontrastprogramm zum aktuellen Amerika.

Freedom. 150 Jahre Literatur und Musik der USA

Mississippi - Songs along the road

Richie Arndt: Akustikgitarre, Gesang und Lesung
mit Fotografien von Raphael Tenschert

Jazz, Blues und Soul – Konzert & Reisebericht

Veranstaltung im Rahmen des Bodenseefestivals 2017

Im Süden der USA steht die Wiege vieler Träume. Die Musik, die großen Bilder von "Vom Winde verweht" bis zum legendären Graceland hat Richie Arndt eingefangen.

In einer multimedialen Lesung, begleitet von seiner Akustikgitarre und Fotografien seiner großen Mississippi-Reise, lässt der mehrfache Gewinner des German Blues Awards und international gefragte Gitarrist und Sänger, die Südstaaten in seinen Erzählungen lebendig werden.

Von Memphis über New Orleans bis an den Golf von Mexiko führte die Reise, mit der sich Richie Arndt 2014 einen Lebenstraum erfüllt hat: Begleitet von Fotograf Raphael Tenschert besuchte er die Heimat seiner großen Idole und der Civil-Right-Bewegung, traf Größen aus Jazz, Blues und Soul. Seine Erlebnisse aus dem Mississippi-Delta hat er in einer Lesung zusammengefasst, in der er seine Zuhörer mit auf diesen unvergesslichen Trip nimmt: über den Highway 61, den Blues Highway, entlang des großem Stroms in Städte voller Gegensätze, Geschichte und Geschichten.

 

© Foto: Raphael Tenschert

Mississippi - Songs along the road