Fr.
11.05.2018
19 Uhr Dmitry Masleev, Klavier - AUSVERKAUFT 27,– € / 19,– €*
Sa.
19.05.2018
19 Uhr Der Klang des Ostens 27,– € / 19,– €*
 

Dmitry Masleev, Klavier - AUSVERKAUFT

Im Anschluss an das Konzert: Künstlergespräch mit Dmitry Masleev,
geführt von der Musikjournalistin Julia Hellmig

Franz Schubert: Vier Impromptus op. 90 D. 899, Nr. 1 in c-Moll, Nr. 2 in Es-Dur, Nr. 3 in Ges-Dur, Nr. 4 in As-Dur
Franz Liszt: Rhapsodie Espagnole, R. 90
Pjotr Iljitsch Tschaikowski: 18 Stücke für Klavier op. 72

Konzert im Rahmen des Bodenseefestival 2018

Der 29-jährige Pianist Dmitry Masleev - Artist in Residence des Bodenseefestivals 2018 - wuchs in Ulan-Ude, einer sibirischen Stadt zwischen dem Baikal-See und der mongolischen Grenze, auf und studierte am Moskauer Konservatorium bei Professor Mikhail Petukhov. Zudem absolvierte er ein Studium an der Internationalen Musikakademie am Comer See. 2015 erhielt er den Ersten Preis beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb und überzeugte mit seiner ans "Metaphysische reichenden Musikalität" (Neue Musikzeitung) und seiner "virtuosen Brillanz" (Financial Times) nicht nur die Jury, sondern auch das Publikum. Die mit diesem Erfolg verbundene internationale Aufmerksamkeit führte zu Einladungen nach New York, London, Rotterdam, München, Stockholm, Peking, Frankreich, Italien und in viele Städte Russlands.

Mehrsätzige Sonaten kamen im 19. Jahrhundert eine Zeitlang aus der Mode. Wohl aus diesem Grund etikettierte Franz Schuberts Verleger die vier anspruchsvollen Sätze op. 90 kurzerhand zu leichten "Impromptus" um. "Rhapsodie" war ein weiterer Begriff, der eine unterhaltsame, eher frei schweifende als streng konstruierte Musik suggerieren sollte. Franz Liszt schrieb seine halsbrecherisch virtuose "Rhapsodie espagnole" in Erinnerung an eine sechsmonatige Konzerttournee, die ihn durch Spanien und Portugal geführt hatte. Zwei Themen, "Folies d'Espagne" und "Jota aragonesa", werden darin variiert. Tänze, Charakterstücke und Huldigungen an Vorgänger wie Schumann und Chopin - Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Sammlung op. 72 lässt uns in ein Kaleidoskop der musikalischen Stile des Jahrhunderts blicken. Kaum zu glauben, dass der Komponist die 18 Stücke in nur zwei Wochen schrieb, mit dem bloßen Ziel, "etwas Geld zu verdienen".

© Foto: Christophe Grémiot

Dmitry Masleev, Klavier - AUSVERKAUFT

Der Klang des Ostens

Elsa Kodeda, Sopran
Jaewon Yun, Sopran
Keiko Obai, Sopran
Niklas Mallmann, Bariton
Gabriel Rollinson, Bass
Hans-Christian Hauser, Klavier

Arien von Glinka, Tschaikowski und Rachmaninow
sowie jiddische und synagogale Gesänge

 Konzert im Rahmen des Bodenseefestival 2018

Die Interpretationsklasse für slawische und jüdische Vokalmusik an der Musikhochschule München ist in ihrer Art einzig in Deutschland. Hans-Christian Hauser erarbeitet mit den Studenten und ihren schönen Stimmen ein vielseitiges Repertoire der großen russischen, tschechischen und slowakischen Opernarien und Lieder sowie Gesänge der verschiedenartigsten jüdischen Komponisten in Originalsprache.

Die Konzerte in der Musikhochschule finden großen Anklang und wurden auch auf Bayern 4 Klassik gesendet; die Klasse war zu den jüdischen Kulturtagen in Hannover und in München eingeladen. Hinzu kommen bemerkenswerte szenische Aufführungen im Gasteig: Beispielsweise Strawinskys Oper "Die Nachtigall", die Theresienstadt-Oper "Der Kaiser von Atlantis", "Wie eine Lilie unter den Dornen..." Szenen mit Frauengestalten zu Musik jüdischer Komponisten und "Nous sauterons jusqu´a la lune", eine musikalisch-szenische Collage über Bella und Marc Chagall.

Elsa Kodeda, Keiko Obai und Jaewon Yun (Sopran), Niklas Mallmann (Bariton) und Gabriel Rollinson (Bass), begleitet am Flügel von Hans-Christian Hauser, singen auf Schloss Achberg mit leuchtenden Stimmen, charmantem Ausdruck und jugendlicher Präsenz Lieder und Arien von Glinka, Tschaikowski und Rachmaninow sowie jiddische und synagogale Gesänge. 


© Foto: Elsa Kodeda

Der Klang des Ostens