Sa.
05.10.2019
19 Uhr Spangenberg Trio 27,– € / 19,– €*
Sa.
12.10.2019
19 Uhr Aris Quartett 27,– € / 19,– €*
Sa.
19.10.2019
19 Uhr Eggner Trio 27,– € / 19,– €*
Sa.
26.10.2019
19 Uhr Flex Ensemble 27,– € / 19,– €*
 

Spangenberg Trio

Martin Spangenberg, Klarinette
Jens-Peter Maintz, Violoncello
Stephan Kiefer, Klavier

Ludwig van Beethoven: Gassenhauer Trio B- Dur, op. 11
für Klarinette, Violoncello und Klavier

Johannes Brahms: Sonate Es - Dur, op 120,2
für Klarinette und Klavier

Ludwig van Beethoven: Sonate D- Dur, op. 102,2
für Klavier und Violoncello

Johannes Brahms: Trio a-moll, op. 114
für Klarinette, Violoncello und Klavier

Konzert im Klassischen Herbst
Kammermusikalisch eröffnet wird die Konzertreihe "Klassischer Herbst" vom Spangenberg Trio. Das Trio formiert sich um den renommierten Klarinettisten Martin Spangenberg, der regelmäßig mit herausragenden Künstlerpersönlichkeiten musiziert. Dabei bringt jeder Musiker Erfahrungen, Energie und Ideen ein, was die Konzerte um vielfältige Impulse bereichert und den Interpretationen Farbigkeit und Flexibilität verleiht.

Martin Spangenberg, Jens Peter Maintz und Stephan Kiefer genießen einen hervorragenden Ruf als vielseitige Solisten, sind gefragte Kammermusiker und werden in diesem Herbst bei einem Konzert im Rittersaal von Schloss Achberg zu erleben sein.

Jens Peter Maintz, aus Hamburg stammend, studierte bei David Geringas und besuchte Meisterkurse bei weiteren großen Cellisten wie Heinrich Schiff, Boris Pergamenschikow, Frans Helmerson und Siegfried Palm. Im Jahre 1994 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD, der bis dahin im Fach Cello 17 Jahre lang nicht vergeben worden war. In der Saison 2019 wird Jens Peter Maintz als "artist in residence" bei der Hamburger Camerata in insgesamt fünf Konzerten zu erleben sein. Er wird u.a. als Solist mit dem Orchester in der Elbphilharmonie zu Gast sein. Seit 2004 lehrt er als Professor an der Universität der Künste Berlin. Des Weiteren ist Jens Peter Maintz 2017 als Professor an die renommierte Escuela Superior de Musica Reina Sofia in Madrid berufen worden.
Jens Peter Maintz spielt das "Ex-Servais"-Cello von Giovanni Grancino aus dem Jahre 1697.

Martin Spangenberg, geboren 1965 in Wangen im Allgäu wurde der mehrfache erste Preisträger verschiedener Wettbewerbe und Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes schon während seines Studiums bei Hans Deinzer in Hannover von Sergiu Celibidache als Soloklarinettist zu den Münchener Philharmonikern berufen. Seine internationale Tätigkeit als Solist, u.a. mit den Münchner Philharmonikern, dem Rundfunksinfonieorchester Stuttgart und dem Polnischen Kammerorchester, sowie seine kammermusikalische Zusammenarbeit u.a. mit dem Artemis - Quartett und dem Mandelring - Quartett zeichnen seither seine künstlerische Tätigkeit aus.
Martin Spangenberg ist Mitglied des Albert - Schweitzer - Oktetts. Der Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbes war von 1997 bis 2013 Professor an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar. Jetzt hat er eine Professur an die Hans-Eisler Hochschule in Berlin inne.

Stephan Kiefer studierte Klavier an der Musikhochschule Hannover bei Karl-Heinz Kämmerling und Roberto Szidon und wurde bereits nach kurzer Zeit als Stipendiat in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen. Beim Deutschen Musikwettbewerb 1990 zeichnete man ihn ebenfalls mit "Stipendium" aus, woraufhin er in den Jahren 1991-94 regelmäßig in den sehr begehrten Kammerkonzerten der Bundesauswahl "Konzerte Junger Künstler" auftrat. Auch aus internationalen Wettbewerben ist er erfolgreich als Preisträger hervorgegangen.
Konzerte mit Künstlern wie Latica Honda-Rosenberg, Christine Schäfer, Klaus Thunemann sowie auch als Solist führten ihn in die meisten Länder Europas, sowie nach Russland, Indonesien, China, Japan und in die USA. Seit September 2004 ist Stephan Kiefer als Solo-Pianist im Radio Filharmonisch Orkest Holland engagiert.

© Jens-Peter Maintz, Foto: Mat Hennek

Spangenberg Trio

Aris Quartett

Anna Katharina Wildermuth, Violine
Noëmi Zipperling, Violine
Caspar Vinzens, Viola
Lukas Sieber, Violoncello

Ludwig van Beethoven: Streichquartett F-Dur op.18/1
Alban Berg: Streichquartett op. 3
Felix Mendelssohn: Streichquartett a-moll op. 13

Konzert im Klassischen Herbst
Zu den jungen Himmelsstürmern im Konzertgeschehen zählt fraglos das Aris Quartett. 2009 in Frankfurt am Main gegründet, spielen sich die Musiker international auf die ersten Bühnen. So wird das Aris Quartett im Jahr 2019 sein Debüt im Konzerthaus Wien geben. Auch das Konzerthaus Berlin, die Alte Oper Frankfurt, die Liederhalle Stuttgart und wiederholt das Schleswig-Holstein Musik Festival präsentieren das Aris Quartett in dieser Saison.

Nach langjährigem Studium bei Günter Pichler (Alban Berg Quartett) und Hubert Buchberger (Buchberger Quartett) und geprägt von vielfältigen Impulsen durch das Artemis Quartett und Eberhard Feltz, beeindrucken die Musiker das Publikum neben künstlerischer Exzellenz besonders durch ihre Leidenschaft und Emotionalität. Der internationale Durchbruch gelingt schon früh durch gleich mehrere 1. Preise bei renommierten Musikwettbewerben. Großes Aufsehen erregt das Aris Quartett zudem im Sommer 2016 mit der Verleihung des hoch dotierten Kammermusikpreises der Jürgen-Ponto Stiftung sowie gleich fünf Preisen beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München.

Zu den etwa 90 Konzerten, welche das Aris Quartett pro Saison international spielt, zählen in der Saison 2018/19 Oktett-Konzerte mit dem Artemis Quartett in München und Bremen und in 2019/20 eine Tournee mit Daniel Müller-Schott. Seit Herbst 2018 sind die Musiker 'New Generation Artists' der BBC.

Nach drei erfolgreichen CD-Alben (jüngst Beethoven pur) legt das Aris Quartett im Herbst 2018 in Kooperation mit Deutschlandfunk eine neue Einspielung von Schuberts 'Der Tod und das Mädchen' und Schostakowitschs Streichquartett Nr. 8 bei GENUIN CLASSICS vor.

© Foto: Simona Bednarek

Aris Quartett

Eggner Trio

Georg Eggner, Violine
Florian Eggner, Violoncello
Christoph Eggner, Klavier

Joseph Haydn: Trio G-Dur, Hob. XV:25 "Zigeunertrio"
Bedrich Smetana: Klaviertrio g-Moll, op. 15
Chick Corea: Addendum
Ludwig van Beethoven: Trio B-Dur, op. 97 "Erzherzog"

Konzert im Klassischen Herbst
Das österreichische Eggner Trio gehört zu den renommierten Klaviertrios der Gegenwart. 1997 von den drei Brüdern Georg (Violine), Florian (Cello) und Christoph Eggner (Klavier) gegründet, ist das Ensemble regelmäßig zu Gast in bedeutenden Konzertsälen wie der Wigmore Hall London und im Concertgebouw Amsterdam. Das Eggner Trio begeisterte sein Publikum in ganz Europa und konzertierte bei zahlreichen Festivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, Lockenhaus, Mecklenburg-Vorpommern, Heidelberger Frühling, Kissinger Sommer, Vendsyssel und Huntington Estate Music Festival. Tourneen führten das Eggner Trio nach Japan, USA und Südamerika sowie mehrfach nach Australien und Neuseeland.

Internationale Aufmerksamkeit erzielte das Trio 2003 mit dem Gewinn des Internationalen Kammermusikwettbewerbs Melbourne und 2006 im Rahmen der "Rising Stars"-Reihe mit Auftritten in der Carnegie Hall, Cité de la musique Paris, Festspielhaus Baden-Baden, Kölner Philharmonie, Mozarteum Salzburg und im Wiener Musikverein.

Das Eggner Trio arbeitet regelmäßig mit Partnern wie Matthias Schorn, Amihai Grosz, Lise Berthaud, u.a. zusammen. Neben ihrer Kammermusiktätigkeit konzertierten die drei Brüder auch als Solisten in den Tripelkonzerten von Beethoven und Bohuslav Martinu, unter anderem mit dem Orchestra Filarmonicadell' Umbria, Tasmanian Symphony Orchestra und dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich.

Bei Live Classics wurden das Beethoven Trio D-Dur op. 70/1 "Geistertrio" und das Trio B-Dur op. 97 "Erzherzogtrio" (Auszeichnung "Beste Einspielung 2008" von Klassiek Centraal) und das Mendelssohn Trio d-Moll op. 49 und c-Moll op. 66 veröffentlicht. Bei Gramola sind eine Aufnahme der zwei Schostakowitsch Klaviertrios, ein Album mit Trios von Brahms und Clara Schumann, die CD"Kaleidoskop" mit Werken zeitgenössischer österreichischer Komponisten sowie Werke von Werner Pirchner erschienen.

Prägende Lehrer des Trios waren Günter Pichler (Alban Berg Quartett), Juri Smirnov (Wiener Brahms Trio) und das Altenberg Trio. Das Trio besuchte Meisterkurse bei Menahem Pressler (Beaux Arts Trio), Norbert Brainin und Sigmund Nissel (Amadeus Quartett), Thomas Kakuska (Alban Berg Quartett), Laszlo Meszö (Bartok Quartett) sowie bei Steven Isserlis.

Georg Eggner spielt auf einer Violine von Joseph Gagliano (1779), Florian Eggner auf einem Violoncello von Carl Richter (1907).

© Foto: Mischa Nawrata

Eggner Trio

Flex Ensemble

Kana Sugimura, Violine
Anna Szulc-Kapala, Viola
Martha Bijlsma, Violoncello
Endri Nini, Klavier

Maurice Ravel: Ma mère l’Oye
in Bearbeitung von Shintaro Sakabe für Klavierquartett

Project Chanson: Neue Kompositionen und Arrangements auf der Basis französischer Chansons, von Gordon Williamson, Gerard Pesson, Johannes Schöllhorn, Konstantinos Raptis und Sebastiaan Koolhoven

Gabriel Fauré: Klavierquartett Nr. 1 c-Moll op. 15

Konzert im Klassischen Herbst
Als Gewinner des Gianni Bergamo Classic Music Award 2015 in Lugano hat sich das Flex Ensemble in kürzester Zeit als eines der dynamischsten Ensembles seiner Generation etabliert. Bereits im Jahr nach der Gründung wurde ihm der 1. Preis des Internationalen Schumann Kammermusikpreises in Frankfurt verliehen, wo es außerdem einen Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Schumann erhielt. Weitere Auszeichnungen und Preise gewann das Ensemble beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Kiejstut Bacewicz in Łódź/Polen, beim Premio Trio di Trieste/Italien und bei der Solti Foundation in England.

Auf diesen Erfolgen aufbauend, trat das Quartett unter anderem in Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Alten Oper Frankfurt, Beijing Performing Arts Center, der Meistersingerhalle Nürnberg und bei Festivals wie dem Festival de Musique de Menton, den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, dem Heidelberger Frühling und dem Prishtina International Music Festival auf.

Viele dieser Konzerte sind vom SWR, NDR Kultur und vom niederländischen Radio 4 aufgenommen oder live übertragen worden. Die Hingabe des Flex Ensembles zur großen Quartettliteratur ergänzt sich im Wunsch des Quartetts, Künstler und Zuhörer gleichermaßen durch regelmäßige Uraufführungen neuer vom Flex Ensemble in Auftrag gegebener Werke zu bereichern. Die Programme schließen Weltpremieren von Victor Kioulaphides' 'Mandolin Quartet' (mit Mandolinist Alon Sariel) und dem Streichtrio 'Dardania Sacra' von Kreshnik Aliçkaj ein. 2016 werden sie eine Premiere eines Werkes von Marton Iles, komponiert im Auftrag des Flex Ensembles und Akkordionspielering Moser, aufführen.

Das Quartett kollaboriert mit einer Reihe von namhaften Künstlern wie Wolfgang Güttler (Kontrabass), Oliver Wille (Violine) und Kostas Raptis (Bandoneon).

Zusätzlich zu ihren Konzerten kreieren und spielen die Mitglieder des Flex Ensembles musikalische Programme für Kinder. Sie besuchen Schulen und geben Kindern die Möglichkeit, Kammermusikaller möglichen Stilrichtungen und Charaktere zu erleben.

Die Mitglieder des 2012 gegründeten Flex Ensembles studieren an der Hochschule für Musik,Theater und Medien Hannover und werden intensiv von Oliver Wille betreut. Die Mitglieder haben eine Reihe von inspirierenden Meisterkursen unter Eberhard Feltz, Mark Gothoni und Konrad Elser, um nur einige zu nennen, absolviert. Sie sind Stipendiaten der Villa Musica, wo sie mit einflussreichen Mentoren wie Günther Pichler, dem Artemis Quartett und dem Julliard String Quartet gearbeitet haben.

Im Herbst 2014 hat das Flex Ensemble sein CD Debüt "The Arrival of Night" mit Werken von Brahms, Piazzolla und Hartke beim Label GENUIN Classics veröffentlicht. 

Das Flex Ensemble ist Gründer und künstlerischer Leiter des seit 2014 jährlich stattfindenden Chamber Music Fest Rheinhessen.

© Foto: Flex Ensemble

Flex Ensemble