Sa.
12.09.2020
19 Uhr Trio Lézard 27,– € / 19,– €*
Fr.
25.09.2020
19 Uhr Natalia Ehwald 27,– € / 19,– €*
Fr.
02.10.2020
19 Uhr Bennewitz Quartet 27,– € / 19,– €*
Sa.
10.10.2020
19 Uhr Winterreise 27,– € / 19,– €*
 

Trio Lézard

Stéphane Egeling:
Oboe, Englischhorn, Barockoboe, klassische Oboe, Contrebasson

Stefan Hoffmann:
Fagott, Kontrafagott, klassisches Fagott, Musette de cour, Béchonnet

Jan Creutz:
Klarinette, klassische Klarinette, Bassklarinette, Saxophone

W.A. Mozart: Ouverture zu der Oper »Die Hochzeit des Figaro«
für Oboe, Klarinette und Fagott

Matthew Locke: Suite Nr. 1 in F aus »the flatt consort«
für Englischhorn, Fagott und Bassklarinette

Leopold Mozart: Divertimento N° 2, B-Dur
für Klarinette, Englischhorn und Fagott

J. Haydn: Trio No. 8 C-Dur (1770) Hob. XI:8
für Musette de cour, Englischhorn und Bassetthorn

Henry Purcell: Sonata Nr. 12, D-Dur, aus »Twelve Sonatas of three parts« für Oboe d'amore, Klarinette und Fagott

Carl Friedrich Abel: Sonata 3, Es-Dur aus opus 3 (1762)
für Oboe, Klarinette und Fagott

W.A. Mozart: Divertimento N° 4 C-Dur, KV 229 Anh.
für Oboe, Klarinette und Fagott

Traditional/Trio Lézard: London Aires
für Musette de cour, Oboe und Bassklarinette

Konzert im Klassischen Herbst

Nach nun schon über 20-jähriger Konzerttätigkeit in unveränderter Besetzung, kann man das Trio Lézard heute als eines der führenden Trio d'anches' weltweit bezeichnen. Markenzeichen des Trios sind: »Virtuosität« (Klassik.com), »Klangschönheit« (FAZ) sowie »perfektes Zusammenspiel« (Fanfare). Mit dem Gewinn des »ECHO Klassik« 2015 wird dies eindrucksvoll bestätigt. Das Trio Lézard ist zu Gast bei Festivals und Konzertreihen in ganz Deutschland und Europa, und wird zuletzt auch immer häufiger gebeten, seine reiche Erfahrung aus dem Konzertbetrieb im Rahmen von Meisterkursen oder Workshops weiterzugeben.

Die drei auch privat eng befreundeten Musiker Stéphane Egeling (Oboe), Jan Creutz (Klarinette) und Stefan Hoffmann (Fagott) interpretieren stilsicher Musik verschiedenster Epochen, von J.S. Bach über W.A. Mozart bis hin zu französischen Chansons, und dies auf über 20 verschiedenen Instrumenten! Dabei fällt die unkonventionelle Programmgestaltung durch 6 Jahrhunderte, zwischen Originalkomposition und Bearbeitung,  und über Genregrenzen hinweg auf.

In Schloss Achberg erwartet das Publikum mit VERY BRITISH rein britisches Programm! Traditionelle, die Jahrhunderte überdauernde Volksmusik auf originalen Dudelsäcken und Hofmusik aus London: so heterogen wie Great Britain ist auch dieses Programm. Auf die Zugabe dürfen Sie gespannt sein!

© Trio Lézard

Trio Lézard

Natalia Ehwald

Klavierrezital

Johann Sebastian Bach: Partita Nr. 1, B-Dur, BWV 825
Johannes Brahms: Intermezzi op. 76/3+4
Robert Schumann: Novellette op. 21/8
Franz Schubert: Sonate B-Dur

Konzert im Klassischen Herbst

Kritiker und Juroren heben immer wieder das beseelte, poetische Spiel, den besonders schönen Ton und die große musikalische Energie und Intensität im Spiel von Natalia Ehwald hervor. „… wie eine aus Schweiß und innerer Glut geschaffene Improvisation, dabei aber entwaffnend natürlich und schlicht geradeheraus gespielt.“ – Der Tagesspiegel

Mit fünf Jahren begann Natalia Ehwald, 1983 in Jena geboren, mit dem Klavierspiel, gab schon bald Klavierabende und hatte erste Engagements als Solistin mit Orchester. Mit 24 Jahren gab Natalia Ehwald ihr Debüt in den USA. Seitdem führen Konzertreisen sie regelmäßig durch ganz Europa, nach Asien und Amerika.

In ihrem breiten Repertoire gilt ihre besondere Liebe Schubert und Schumann. Das spiegelt sich exemplarisch in den beiden hochgelobten CD-Einspielungen beim Label GENUIN wider.

Sie gastierte unter anderem beim Radio Symphony Orchestra Warsaw, dem Shenzhen Symphony Orchestra, den Hamburger Symphonikern, der Rubinstein Philharmonie Lodz, der Magdeburgischen Philharmonie, der Mittelsächsischen Philharmonie und der Filharmonia Zielonagorska und trat unter anderem in der Berliner Philharmonie, im Konzerthaus Berlin, der Hamburger Musikhalle und bei Festivals wie den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker oder Puplinge Classique Genf auf.

Schon früh gewann sie Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, u.a. errang Natalia Ehwald 2006 den „Prize for Special Creativity“ beim Internationalen SEILER Wettbewerb in Griechenland und ein Jahr später den 2. Preis beim Musikwettbewerb des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft im BDI. Sie wurde gefördert durch ein Stipendium der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und war Stipendiatin der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung sowie der Gotthard-Schierse-Stiftung.

Im Piano Salon Christophori in Berlin erhielt Natalia Ehwald 2019 eine eigene Schubert- Konzertreihe. Radioaufnahmen entstanden in Zusammenarbeit mit NDR-Kultur, Deutschlandfunk sowie dem Polnischen Rundfunk. 2009-2011 war Natalia Ehwald Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Sie lebt in Berlin.

© Natalia Ehwald, Foto: Gesine Born

Natalia Ehwald

Bennewitz Quartet

Jakub Fišer, Violine
Štěpán Ježek, Violine
Jiří Pinkas, Viola
Štěpán Doležal, Violoncello

Bedřich Smetana: Streichquartett Nr. 1, e-moll «Aus meinem Leben» (1876)
Erwin Schulhoff: Fünf Stücke für Streichquartett (1923)
Ludwig van Beethoven: Streichquartett a-moll, op. 132

Konzert im Klassischen Herbst

In der internationalen Kammermusikszene gilt das Bennewitz Quartett als der Kulturbotschafter Tschechiens. Beheimatet in Prag, spielen die Musiker aufgrund ihrer Homogenität, ihrer technischen Perfektion gepaart mit echter Empfindung im Streichquartett-Olymp und verkörpern das böhmisch-tschechische Klangidiom. 

Das Quartett ist regelmäßig zu Gast in der Wigmore Hall London, dem Wiener Musikverein, Konzerthaus Berlin, Théâtre des Champs-Elysées Paris, der Frick Collection New York, dem Seoul Arts Center und der Elbphilharmonie Hamburg. Es konzertiert im Rahmen der Salzburger Festspiele, des Lucerne Festivals,  des Lockenhaus Festivals, des Rheingau Musik Festivals, des Schleswig-Holstein Musik Festivals und des Prager Frühlings.

Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Jean-Yves Thibaudet, Alexander Melnikov, Martin Kasìk, Vadim Gluzman, Isabel Charisius und Danjulo Ishizaka.

Das Bennewitz Quartett begründete seine Karriere als 1. Preisträger gleich zweier der renommiertesten Wettbewerbe für Streichquartette: Osaka 2005 und Prémio Paolo Borciani in Italien 2008. Namensgeber des Ensembles ist der bedeutende tschechische Geiger Antonín Bennewitz, Begründer der tschechischen Violinschule. 

2018 war das Bennewitz Quartett das 'Quartet in Residence' der Tschechischen Philharmonie im Rudolphinum Prag. 2019 erhielt es den 'Classic Prague Award' für das beste Kammerkonzert des Jahres. Im Januar 2019 umrahmte das Ensemble musikalisch die Gedenkstunde für die Opfer des Holocaust im Deutschen Bundestag. 

Aktuelle Pläne sind Einladungen zu den Schwetzinger SWR Festspielen, der Mozartwoche Würzburg, Konzerte in der Elbphilharmonie sowie der Laeiszhalle Hamburg, eine große Japan-Tournee im Frühjahr 2020 und eine Aufführung von John Adams 'Absolute Jest' mit den Prager Symphonikern und Michael Sanderling. 

Das Bennewitz Quartett hat etliche CDs vorgelegt mit Werken von Bartók, Dvořák, Janáček und Smetana. 2019 erschien bei Supraphon eine Einspielung von Musik jüdischer Komponisten mit Werken von Krása, Ullmann, Schulhoff und Haas. Diese CD wurde von Gramophone UK als Referenzeinspielung und 'splendid disc' bewertet.

In Vorbereitung ist eine DVD mit den beiden Streichquartetten von Leoš Janáček, eingespielt in der Villa Tugendhat, Mies van der Rohes Meisterwerk in Brünn. 

© Bennewitz Quartet, Foto: Kamil Ghais

Bennewitz Quartet

Winterreise

Benjamin Appl, Bariton
Magnus Svensson, Klavier

Franz Schubert (1797-1828): Winterreise op. 98 D 911
Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller
Gute Nacht
Die Wetterfahne Gefrorne Tränen Erstarrung
Der Lindenbaum Wasserflut
Auf dem Flusse Rückblick
Irrlicht
Rast
Frühlingstraum Einsamkeit
Die Post
Der greise Kopf
Die Krähe
Letzte Hoffnung
Im Dorfe
Der stürmische Morgen Täuschung
Der Wegweiser
Das Wirtshaus
Mut
Die Nebensonnen
Der Leiermann

 

Jubiläumskonzert im Klassischen Herbst

Vertrautes erklingt in einer intimen Besetzung, denn es ist die berühmte Winterreise von Schubert. Der junge, aufstrebende Bariton Benjamin Appl, „Spitzenreiter einer neuen Generation von Liedersänger“ wie kürzlich das British Gramophone Magazine urteilte, ist gemeinsam mit dem hervorragenden Pianisten Magnus Svensson aus Schweden, zu Gast in Schloss Achberg – ein Liederabend der unser 25-jähriges Jubiläum feiert! 

 

Benjamin Appl

Die Auftritte des Baritons Benjamin Appl bei Liederabenden, Konzerten und in der Oper werden gleichermaßen von Publikum und Kritik gefeiert. Objektiviert werden diese Einschätzungen durch die bedeutenden Auszeichnungen, die dem Sänger in der jüngeren Vergangenheit zu teil wurden: Im September 2016 erhielt er den Gramophone Award als New Artist of the Year 2016, die BBC kürte ihn im Herbst 2014 zum „New Generation Artist“ von 2014 bis 2016. I

n der Saison 2015/16 sang Benjamin Appl in der Reihe „ECHO Rising Stars“ Liederabende in Europas wichtigsten Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, dem Wiener Konzerthaus, der Philharmonie Paris und dem Barbican Centre London. In Deutschland waren die Laeiszhalle Hamburg, das Konzerthaus Dortmund, die Kölner Philharmonie und das Festspielhaus Baden-Baden vertreten. Von der Wigmore Hall wurde er als Wigmore Hall Emerging Talent ausgewählt. Im März 2018 verlieh die Académie du Disque Lyrique in Paris Benjamin Appl den „Orphée d´Or Dietrich Fischer-Dieskau“ als bestem Lied- Interpreten. Im Januar 2019 sang Benjamin Appl alle drei Schubert-Zyklen in New York im Rahmen einer gefeierten Lied-Tournee durch die USA.

Seine erste Stimmbildung erhielt er bei den Regensburger Domspatzen. Neben einem erfolgreichen Betriebswirtschaftsstudium schloss Benjamin Appl seine Gesangsstudien an der Hochschule für Musik und Theater München sowie der Guildhall School of Music & Drama in London mit Auszeichnung ab. Wesentlich beeinflusst wurde er von der Legende des Lied-Gesangs Dietrich Fischer-Dieskau, dessen letzter Schüler er war.

Zu Benjamin Appls bisherigen Opernengagements zählen Conte in Mozart’s Le Nozze di Figaro, die Titelrolle in Britten’s Owen Wingrave, Aeneas in Purcell’s Dido and Aeneas beim Aldeburgh und Brighton Festival, Schaunard in Puccini’s La Bohème und Baron Tusenbach in Eötvös’ Tri Sestri im Münchner Prinzregententheater und an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Im Sommer 2014 sang er die Rolle des Leo in Gander’s Das Leben am Rande der Milchstraße bei den Bregenzer Festspielen. Er arbeitete mit Dirigenten wie Marin Alsop, Christian Curnyn, Thomas Dausgaard, Johannes Debus, Ed Gardner, Reinhard Goebel, Ennoch zu Guttenberg, Michael Hofstetter, Bernard Labadie, Alessandro de Marchi, Paul McCreesh, Roger Norrington, Christoph Poppen, Helmut Rilling, Jordi Savall, Ulf Schirmer und Christian Thielemann.

Als Konzertsolist ist Benjamin Appl unter anderem mit der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem Bach Collegium Stuttgart, dem Gabrieli Players & Consort, den BBC Orchestern sowie der Kammerphilharmonie Bremen aufgetreten. Bei den BBC Proms gab er mit Brahms’ Triumphlied sein Debut in der Royal Albert Hall im September 2015. Nur fünf Tage später kehrte er dorthin mit Orff’s Carmina Burana zurück. Zu seinem Oratorien-Repertoire gehören Werke wie Bachs Magnificat, Johannespassion, Matthäuspassion und Weihnachtsoratorium, Brahms’ Ein deutsches Requiem, Händels Der Messias, Haydns Die Schöpfung und Brittens War Requiem. Das zuletzt genannte Werk sang Benjamin Appl im Herbst 2018 u. a. in Berlin, Hannover, Liverpool, Manchester und Stettin.

Seit Abschluss seines Studiums ist Benjamin Appl regelmäßig in bedeutenden Konzerthäusern wie der Carnegie Hall, der Wigmore Hall und bei der Schubertiade in Schwarzenberg und Hohenems in Liederabenden zu erleben. Darüber hinaus erhält der deutsche Bariton Einladungen zu vielen internationalen Musikfestivals, wie dem Heidelberger Frühling, Rheingau Musikfestival, SHMF, Klavierfestival Ruhr, Ravinia Festival Chicago, Oxford Lieder Festival und ist dabei in Begleitung namhafter Pianisten wie Graham Johnson, Malcolm Martineau, Helmut Deutsch und Martin Stadtfeld zu hören.

Seine Diskographie umfasst neben zahlreichen Rundfunkmitschnitten auch Lied-Aufnahmen von Mendelssohn und Schumann mit Malcolm Martineau und Duetten mit Ann Murray sowie einen Live-Mitschnitt für Wigmore Hall Live eines Schubert-Liederabends mit Graham Johnson. Im April 2016 erschien mit James Baillieu am Flügel: „Stunden, Tage, Ewigkeiten“ mit Liedern zu Texten von Heinrich Heine. Bei Hyperion folgte 2018 eine CD der Reihe „The songs of Johannes Brahms – 7“, dieser Teil mit Benjamin Appl und natürlich Graham Johnson. Im Mai 2016 hat Benjamin Appl hat einen langfristigen Exklusiv-Vertrag mit Sony Classical unterzeichnet. Seine Debüt-CD unter dem Titel „Heimat“ mit Liedern von Schubert, Brahms, Strauss, Grieg u. a. – am Flügel begleitet von James Baillieu – erschien im Februar 2017, gefolgt vom 2. Album „Bach“ mit Concerto Köln 2018.

Benjamin Appl unterrichtet seit Herbst 2016 an der Guildhall School of Music & Drama in London.


© Benjamin Appl, Foto: Lars Borges

 

 

Winterreise