So.
12.05.2019
15 Uhr Die Hexen von Burg Gravensteen - Familienkonzert 9,– € / keine Erm.,– €*
So.
19.05.2019
19 Uhr Francesco Tristano, Klavierrezital 27,– € / 19,– €*
So.
09.06.2019
15 Uhr Carte Blanche - Familienkonzert 9,– € / keine Erm.,– €*
Sa.
05.10.2019
19 Uhr Spangenberg Trio 27,– € / 19,– €*
Sa.
12.10.2019
19 Uhr Aris Quartett 27,– € / 19,– €*
Sa.
19.10.2019
19 Uhr Eggner Trio 27,– € / 19,– €*
Sa.
26.10.2019
19 Uhr Flex Ensemble 27,– € / 19,– €*
So.
27.10.2019
15 Uhr Märchen Reloaded - Familienkonzert 9,– € / keine Erm.,– €*
 

Die Hexen von Burg Gravensteen - Familienkonzert

Kathrin Bonke: Flöte, Moderation und Konzept
Klaus Wegener, Klarinette und Saxophon
Besetzungsänderung: Cesar Larenas Ruiz, Schlagzeug und Marimbaphon

Eine magische Geschichte über die Hexen von Gent
mit Musik von Eckhard Kopetzki, Akira Yuyuma, Pierre-Max Dubois u.a

Familienkonzert im Rahmen des Bodenseefestivals 2019

In diesem Familienkonzert für Flöte, Saxophon, Klarinette, Schlagzeug und Marimbaphon werden kleine und große Besucher auf eine musikalische Burgruine eingeladen, auf der sieben böse alte Hexen in trauter Zwietracht miteinander leben. Des Nachts, während die fürchterlichen, giftgrünen Augen der Hexen im Dunkeln wie Katzenaugen leuchten, singen die Hexen ihre gruseligen Lieder...
Den Dorfbewohnern schmeckt es gar nicht, dass die Hexen ihnen nachts die Vorräte weghexen, die Türen zuhexen, oder Kühe in Frösche verwandeln. Ob die Bewohner dem musikalischen Spuk der Hexen mit List auf die Schliche kommen?
Kinder können in dieser musikalischen Geschichte ausprobieren, wie Hexen zu tanzen, zu singen und ein wildes Hexenwunder zu zaubern: großartig, gefährlich und ganz und gar gemein! 

Die Kinderkonzerte im Rittersaal von Schloss Achberg sind besonders geeignet für Kinder von 5 Jahren bis 10 Jahren. Der Eintritt unter 5 Jahren ist frei.

 © Foto: Kathrin Bonke

Die Hexen von Burg Gravensteen - Familienkonzert

Francesco Tristano, Klavierrezital

Artist in Residence des Bodenseefestivals 2019

Francesco Tristano: Hello

Girolamo Frescobaldi: Aus dem „Secondo libro di toccate“:
Toccata Nr. 4, Toccata Nr. 8, Toccata Nr. 9

Francesco Tristano:
Nach Wasser Noch Erde
Merl
Circle Song II
Pastoral

Johann Sebastian Bach: Französische Suite Nr. 2 c-Moll BWV 813
Allemande, Courante, Sarabande, Air, Menuet, Gigue

Jan Pieterszoon Sweelinck: Fantasie in d

Maurice Ravel: Gaspard de la nuit
Ondine, Le Gibet, Scarbo

Francesco Tristano:
Grey light
La Franciscana

Konzert im Rahmen des Bodenseefestival

Er liebt die Musik der Barockzeit, verfügt über eine höchst brillante Klaviertechnik und eine ausgeprägte schöpferische Ader. Diese drei Facetten seiner künstlerischen Persönlichkeit zeigt der Luxemburger Francesco Tristano in einem Solokonzert in Schloss Achberg. Darin erklingen Tanzsätze von Johann Sebastian Bach und Toccaten von Girolamo Frescobaldi, dem bedeutendsten Orgel- und Cembalovirtuosen des frühen 17. Jahrhunderts. Hinzu kommt Maurice Ravels Sammlung"Gaspard de la nuit", dessen dritter Satz "Scarbo" als einer der schwierigsten der gesamten Klavierliteratur gilt. Und schließlich stellt Tristano eigene, durch elektronische Musik inspirierte Kompositionen vor.


Klavier, Komponist, Elektronik

Francesco Tristano ist ein Freigeist, der keine musikalischen Grenzen kennt und sich auf einer klassischen Konzertbühne ebenso sicher bewegt wie als DJ in einem Club. Mit fünf Jahren begann der 1981 geborene Tristano Klavier zu spielen und gab bereits im Alter von 13 Jahren sein erstes Konzert mit eigenen Kompositionen. Als er an der renommierten Juilliard School in New York studierte, kam er nachts in den Clubs mit House- und Techno-Musik in Berührung.
Neben seiner Karriere in der elektronischen Musik entwickelte er sich gleichzeitig als klassischer Pianist weiter. Sein Repertoire findet er im Barock und der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Dabei organisiert er seine Programme als wären sie "Playlists".
Beim diesjährigen Bodenseefestival zeigt Francesco Tristano die ganze Bandbreite seines Schaffens: vom Klavierrezital, in dem er Stücke von Johann Sebastian Bach mit eigenen Werken kombiniert, bis hin zum Live Club Set im Technoclub.

© Foto: Marie Staggat

 

 

Francesco Tristano, Klavierrezital

Carte Blanche - Familienkonzert

Martina Kadoff | Marjut Kuhnhenn, Gesang
Vasiliki Anagnostopoulu, Violine
Kenichi Kawabata, Klarinette
Darius Grimmel, Kontrabass
Raphael Brunner, Akkordeon
Christoph Thoma | Lilian Genn, Konzept

Eine Produktion des Vorarlberger Landeskonservatoriums
mit Musik von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert,
Bela Bartok und Astor Piazzolla, u. a.

Familienkonzert im Rahmen des Bodenseefestivals 2019

 

Können sechs Instrumente ein leeres Schloss mit Farben füllen?
Eine Klarinette, eine Geige, ein Kontrabass, ein Akkordeon und zwei Stimmen malen mit ihren Tönen in verrücktesten Kombinationen ein Klangerlebnis für die ganze Familie. Kunterbunte Klänge von Johann Sebastian Bach bis Franz Schubert, von Bela Bartok bis Astor Piazzolla zaubern farbenfrohe Augenblicke für die Ohren.
Komm in mein Klangschloss - auf ein fantastisches Hörabenteuer!

 

Die Kinderkonzerte im Rittersaal von Schloss Achberg sind besonders geeignet für Kinder von 5 Jahren bis 10 Jahren. Der Eintritt unter 5 Jahren ist frei.

 © Foto: Victor Marin Roman

 

 

Carte Blanche - Familienkonzert

Spangenberg Trio

Martin Spangenberg, Klarinette
Jens-Peter Maintz, Violoncello
Stephan Kiefer, Klavier

Ludwig van Beethoven: Gassenhauer Trio B- Dur, op. 11
für Klarinette, Violoncello und Klavier

Johannes Brahms: Sonate Es - Dur, op 120,2
für Klarinette und Klavier

Ludwig van Beethoven: Sonate D- Dur, op. 102,2
für Klavier und Violoncello

Johannes Brahms: Trio a-moll, op. 114
für Klarinette, Violoncello und Klavier

Konzert im Klassischen Herbst
Kammermusikalisch eröffnet wird die Konzertreihe "Klassischer Herbst" vom Spangenberg Trio. Das Trio formiert sich um den renommierten Klarinettisten Martin Spangenberg, der regelmäßig mit herausragenden Künstlerpersönlichkeiten musiziert. Dabei bringt jeder Musiker Erfahrungen, Energie und Ideen ein, was die Konzerte um vielfältige Impulse bereichert und den Interpretationen Farbigkeit und Flexibilität verleiht.

Martin Spangenberg, Jens Peter Maintz und Stephan Kiefer genießen einen hervorragenden Ruf als vielseitige Solisten, sind gefragte Kammermusiker und werden in diesem Herbst bei einem Konzert im Rittersaal von Schloss Achberg zu erleben sein.

Jens Peter Maintz, aus Hamburg stammend, studierte bei David Geringas und besuchte Meisterkurse bei weiteren großen Cellisten wie Heinrich Schiff, Boris Pergamenschikow, Frans Helmerson und Siegfried Palm. Im Jahre 1994 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD, der bis dahin im Fach Cello 17 Jahre lang nicht vergeben worden war. In der Saison 2019 wird Jens Peter Maintz als "artist in residence" bei der Hamburger Camerata in insgesamt fünf Konzerten zu erleben sein. Er wird u.a. als Solist mit dem Orchester in der Elbphilharmonie zu Gast sein. Seit 2004 lehrt er als Professor an der Universität der Künste Berlin. Des Weiteren ist Jens Peter Maintz 2017 als Professor an die renommierte Escuela Superior de Musica Reina Sofia in Madrid berufen worden.
Jens Peter Maintz spielt das "Ex-Servais"-Cello von Giovanni Grancino aus dem Jahre 1697.

Martin Spangenberg, geboren 1965 in Wangen im Allgäu wurde der mehrfache erste Preisträger verschiedener Wettbewerbe und Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes schon während seines Studiums bei Hans Deinzer in Hannover von Sergiu Celibidache als Soloklarinettist zu den Münchener Philharmonikern berufen. Seine internationale Tätigkeit als Solist, u.a. mit den Münchner Philharmonikern, dem Rundfunksinfonieorchester Stuttgart und dem Polnischen Kammerorchester, sowie seine kammermusikalische Zusammenarbeit u.a. mit dem Artemis - Quartett und dem Mandelring - Quartett zeichnen seither seine künstlerische Tätigkeit aus.
Martin Spangenberg ist Mitglied des Albert - Schweitzer - Oktetts. Der Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbes war von 1997 bis 2013 Professor an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar. Jetzt hat er eine Professur an die Hans-Eisler Hochschule in Berlin inne.

Stephan Kiefer studierte Klavier an der Musikhochschule Hannover bei Karl-Heinz Kämmerling und Roberto Szidon und wurde bereits nach kurzer Zeit als Stipendiat in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen. Beim Deutschen Musikwettbewerb 1990 zeichnete man ihn ebenfalls mit "Stipendium" aus, woraufhin er in den Jahren 1991-94 regelmäßig in den sehr begehrten Kammerkonzerten der Bundesauswahl "Konzerte Junger Künstler" auftrat. Auch aus internationalen Wettbewerben ist er erfolgreich als Preisträger hervorgegangen.
Konzerte mit Künstlern wie Latica Honda-Rosenberg, Christine Schäfer, Klaus Thunemann sowie auch als Solist führten ihn in die meisten Länder Europas, sowie nach Russland, Indonesien, China, Japan und in die USA. Seit September 2004 ist Stephan Kiefer als Solo-Pianist im Radio Filharmonisch Orkest Holland engagiert.

© Jens-Peter Maintz, Foto: Mat Hennek

Spangenberg Trio

Aris Quartett

Anna Katharina Wildermuth, Violine
Noëmi Zipperling, Violine
Caspar Vinzens, Viola
Lukas Sieber, Violoncello

Ludwig van Beethoven: Streichquartett F-Dur op.18/1
Alban Berg: Streichquartett op. 3
Felix Mendelssohn: Streichquartett a-moll op. 13

Konzert im Klassischen Herbst
Zu den jungen Himmelsstürmern im Konzertgeschehen zählt fraglos das Aris Quartett. 2009 in Frankfurt am Main gegründet, spielen sich die Musiker international auf die ersten Bühnen. So wird das Aris Quartett im Jahr 2019 sein Debüt im Konzerthaus Wien geben. Auch das Konzerthaus Berlin, die Alte Oper Frankfurt, die Liederhalle Stuttgart und wiederholt das Schleswig-Holstein Musik Festival präsentieren das Aris Quartett in dieser Saison.

Nach langjährigem Studium bei Günter Pichler (Alban Berg Quartett) und Hubert Buchberger (Buchberger Quartett) und geprägt von vielfältigen Impulsen durch das Artemis Quartett und Eberhard Feltz, beeindrucken die Musiker das Publikum neben künstlerischer Exzellenz besonders durch ihre Leidenschaft und Emotionalität. Der internationale Durchbruch gelingt schon früh durch gleich mehrere 1. Preise bei renommierten Musikwettbewerben. Großes Aufsehen erregt das Aris Quartett zudem im Sommer 2016 mit der Verleihung des hoch dotierten Kammermusikpreises der Jürgen-Ponto Stiftung sowie gleich fünf Preisen beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München.

Zu den etwa 90 Konzerten, welche das Aris Quartett pro Saison international spielt, zählen in der Saison 2018/19 Oktett-Konzerte mit dem Artemis Quartett in München und Bremen und in 2019/20 eine Tournee mit Daniel Müller-Schott. Seit Herbst 2018 sind die Musiker 'New Generation Artists' der BBC.

Nach drei erfolgreichen CD-Alben (jüngst Beethoven pur) legt das Aris Quartett im Herbst 2018 in Kooperation mit Deutschlandfunk eine neue Einspielung von Schuberts 'Der Tod und das Mädchen' und Schostakowitschs Streichquartett Nr. 8 bei GENUIN CLASSICS vor.

© Foto: Simona Bednarek

Aris Quartett

Eggner Trio

Georg Eggner, Violine
Florian Eggner, Violoncello
Christoph Eggner, Klavier

Joseph Haydn: Trio G-Dur, Hob. XV:25 "Zigeunertrio"
Bedrich Smetana: Klaviertrio g-Moll, op. 15
Chick Corea: Addendum
Ludwig van Beethoven: Trio B-Dur, op. 97 "Erzherzog"

Konzert im Klassischen Herbst
Das österreichische Eggner Trio gehört zu den renommierten Klaviertrios der Gegenwart. 1997 von den drei Brüdern Georg (Violine), Florian (Cello) und Christoph Eggner (Klavier) gegründet, ist das Ensemble regelmäßig zu Gast in bedeutenden Konzertsälen wie der Wigmore Hall London und im Concertgebouw Amsterdam. Das Eggner Trio begeisterte sein Publikum in ganz Europa und konzertierte bei zahlreichen Festivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, Lockenhaus, Mecklenburg-Vorpommern, Heidelberger Frühling, Kissinger Sommer, Vendsyssel und Huntington Estate Music Festival. Tourneen führten das Eggner Trio nach Japan, USA und Südamerika sowie mehrfach nach Australien und Neuseeland.

Internationale Aufmerksamkeit erzielte das Trio 2003 mit dem Gewinn des Internationalen Kammermusikwettbewerbs Melbourne und 2006 im Rahmen der "Rising Stars"-Reihe mit Auftritten in der Carnegie Hall, Cité de la musique Paris, Festspielhaus Baden-Baden, Kölner Philharmonie, Mozarteum Salzburg und im Wiener Musikverein.

Das Eggner Trio arbeitet regelmäßig mit Partnern wie Matthias Schorn, Amihai Grosz, Lise Berthaud, u.a. zusammen. Neben ihrer Kammermusiktätigkeit konzertierten die drei Brüder auch als Solisten in den Tripelkonzerten von Beethoven und Bohuslav Martinu, unter anderem mit dem Orchestra Filarmonicadell' Umbria, Tasmanian Symphony Orchestra und dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich.

Bei Live Classics wurden das Beethoven Trio D-Dur op. 70/1 "Geistertrio" und das Trio B-Dur op. 97 "Erzherzogtrio" (Auszeichnung "Beste Einspielung 2008" von Klassiek Centraal) und das Mendelssohn Trio d-Moll op. 49 und c-Moll op. 66 veröffentlicht. Bei Gramola sind eine Aufnahme der zwei Schostakowitsch Klaviertrios, ein Album mit Trios von Brahms und Clara Schumann, die CD"Kaleidoskop" mit Werken zeitgenössischer österreichischer Komponisten sowie Werke von Werner Pirchner erschienen.

Prägende Lehrer des Trios waren Günter Pichler (Alban Berg Quartett), Juri Smirnov (Wiener Brahms Trio) und das Altenberg Trio. Das Trio besuchte Meisterkurse bei Menahem Pressler (Beaux Arts Trio), Norbert Brainin und Sigmund Nissel (Amadeus Quartett), Thomas Kakuska (Alban Berg Quartett), Laszlo Meszö (Bartok Quartett) sowie bei Steven Isserlis.

Georg Eggner spielt auf einer Violine von Joseph Gagliano (1779), Florian Eggner auf einem Violoncello von Carl Richter (1907).

© Foto: Mischa Nawrata

Eggner Trio

Flex Ensemble

Kana Sugimura, Violine
Anna Szulc-Kapala, Viola
Martha Bijlsma, Violoncello
Endri Nini, Klavier

Maurice Ravel: Ma mère l’Oye
in Bearbeitung von Shintaro Sakabe für Klavierquartett

Project Chanson: Neue Kompositionen und Arrangements auf der Basis französischer Chansons, von Gordon Williamson, Gerard Pesson, Johannes Schöllhorn, Konstantinos Raptis und Sebastiaan Koolhoven

Gabriel Fauré: Klavierquartett Nr. 1 c-Moll op. 15

Konzert im Klassischen Herbst
Als Gewinner des Gianni Bergamo Classic Music Award 2015 in Lugano hat sich das Flex Ensemble in kürzester Zeit als eines der dynamischsten Ensembles seiner Generation etabliert. Bereits im Jahr nach der Gründung wurde ihm der 1. Preis des Internationalen Schumann Kammermusikpreises in Frankfurt verliehen, wo es außerdem einen Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Schumann erhielt. Weitere Auszeichnungen und Preise gewann das Ensemble beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Kiejstut Bacewicz in Łódź/Polen, beim Premio Trio di Trieste/Italien und bei der Solti Foundation in England.

Auf diesen Erfolgen aufbauend, trat das Quartett unter anderem in Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Alten Oper Frankfurt, Beijing Performing Arts Center, der Meistersingerhalle Nürnberg und bei Festivals wie dem Festival de Musique de Menton, den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, dem Heidelberger Frühling und dem Prishtina International Music Festival auf.

Viele dieser Konzerte sind vom SWR, NDR Kultur und vom niederländischen Radio 4 aufgenommen oder live übertragen worden. Die Hingabe des Flex Ensembles zur großen Quartettliteratur ergänzt sich im Wunsch des Quartetts, Künstler und Zuhörer gleichermaßen durch regelmäßige Uraufführungen neuer vom Flex Ensemble in Auftrag gegebener Werke zu bereichern. Die Programme schließen Weltpremieren von Victor Kioulaphides' 'Mandolin Quartet' (mit Mandolinist Alon Sariel) und dem Streichtrio 'Dardania Sacra' von Kreshnik Aliçkaj ein. 2016 werden sie eine Premiere eines Werkes von Marton Iles, komponiert im Auftrag des Flex Ensembles und Akkordionspielering Moser, aufführen.

Das Quartett kollaboriert mit einer Reihe von namhaften Künstlern wie Wolfgang Güttler (Kontrabass), Oliver Wille (Violine) und Kostas Raptis (Bandoneon).

Zusätzlich zu ihren Konzerten kreieren und spielen die Mitglieder des Flex Ensembles musikalische Programme für Kinder. Sie besuchen Schulen und geben Kindern die Möglichkeit, Kammermusikaller möglichen Stilrichtungen und Charaktere zu erleben.

Die Mitglieder des 2012 gegründeten Flex Ensembles studieren an der Hochschule für Musik,Theater und Medien Hannover und werden intensiv von Oliver Wille betreut. Die Mitglieder haben eine Reihe von inspirierenden Meisterkursen unter Eberhard Feltz, Mark Gothoni und Konrad Elser, um nur einige zu nennen, absolviert. Sie sind Stipendiaten der Villa Musica, wo sie mit einflussreichen Mentoren wie Günther Pichler, dem Artemis Quartett und dem Julliard String Quartet gearbeitet haben.

Im Herbst 2014 hat das Flex Ensemble sein CD Debüt "The Arrival of Night" mit Werken von Brahms, Piazzolla und Hartke beim Label GENUIN Classics veröffentlicht. 

Das Flex Ensemble ist Gründer und künstlerischer Leiter des seit 2014 jährlich stattfindenden Chamber Music Fest Rheinhessen.

© Foto: Flex Ensemble

Flex Ensemble

Märchen Reloaded - Familienkonzert

Kana Sugimura, Violine
Anna Szulc-Kapala, Viola
Martha Bijlsma, Cello
Endri Nini, Klavier

Maurice Ravel: Ma mère l’oye

Kennt Ihr die Geschichte von Dornröschen, vom kleinen Däumling oder von der Schönen und dem Biest? Das sind die Figuren aus Charles Perraults Märchensammlung, die in dem Musikstück "Ma mère l'oye" lebendig werden.

In diesem Familienkonzert hören wir, wie der Komponist Maurice Ravel die Stimmung der Märchen in Musik übertragen hat. Ursprünglich war es ein vierhändiges Klavierwerk, das Maurice Ravel für den Sohn und die Tochter von Freunden komponiert hatte. Als es soweit war, trauten sich die beiden Kinder die Uraufführung jedoch nicht zu. Ganz so einfach war "Ma mère l'oye" dann doch nicht. Aus dem Klavierstück wurde später ein Orchesterwerk und sogar ein Ballett.

Für jedes der Märchen entwirft Ravel eine eigene Klangwelt. Die Titel helfen uns, um direkt in eine bestimmte Welt einzutauchen. Die "Belle au bois dormant", also Dornröschen schläft hinter ihrer Dornenhecke zu einer träumerischen Pavane, die ferne Zeiten heraufbeschwört. "Petit Poucet", der kleine Däumling, läuft durch die Natur. Und "Laideronette", die kleine hässliche Kaiserin, lebt unverkennbar im Orient. Die Figuren werden auch durch die Instrumente sichtbar. Das Gespräch zwischen der Schönen und dem Biest ist ganz klar: die Violine und Viola stehen für die Schöne, das Cello für das Biest. Und dann kommt die Verwandlung des Biests in einen Prinzen mit einem prächtigen Solo der Violine.

Das Flex Ensemble entführt uns mit Violine, Viola, Cello und Klavier in eine Fantasiewelt, in der wir Dornröschen, der Schönen und dem Biest, dem Däumling und der Kaiserin der Pagoden begegnen.

Lasst Euch von Ravels Musik verzaubern!

Die Kinderkonzerte im Rittersaal von Schloss Achberg sind besonders geeignet für Kinder von 5 Jahren bis 10 Jahren. Der Eintritt unter 5 Jahren ist frei.

Märchen Reloaded - Familienkonzert