So.
07.05.2017
15 Uhr Mit Indianern in die Prärie 9,– € / ,– €*
Sa.
13.05.2017
19 Uhr Sjaella 27,– € / 19,– €*
Fr.
19.05.2017
17 Uhr Jazz-Workshop: Abschlusskonzert 15,– € / 0,– €*
Sa.
20.05.2017
19 Uhr Grace Kelly & Band 27,– € / 19,– €*
Do.
25.05.2017
19 Uhr Freedom. 150 Jahre Literatur und Musik der USA 15,– € / 13,– €*
Sa.
27.05.2017
19 Uhr Mississippi - Songs along the road 15,– € / 13,– €*
Fr.
22.09.2017
19 Uhr Céline Moinet, Benedict Kloeckner & Florian Uhlig 27,– € / 19,– €*
Fr.
06.10.2017
19 Uhr Minguet Quartett 27,– € / 19,– €*
So.
08.10.2017
15 Uhr Die Schatzsuche zum Harfenberg 9,– € / ,– €*
Fr.
13.10.2017
19 Uhr Nino Gvetadze, Klavier 27,– € / 19,– €*
Fr.
20.10.2017
19 Uhr Rubin Quartett 27,– € / 19,– €*

Mit Indianern in die Prärie

Kathrin Bonke - Konzept, Moderation und Flöte
Jessica Kaiser - Gitarre
René Münch - Schlagzeug und Marimbaphon

Michael Culligan, Alice Gomez, Celso Machado, Lou Harrison, Robert Dick, Matthias Schmidt, Heitor Villa-Lobos, Enrique Granados, Traditional/K. Bonke

Kinderkonzert im Rahmen des Bodenseefestivals 2017

Habt ihr schon mal einen indianischen Medizinmann in einem Kinderkonzert kennengelernt?

Dieses Konzert versetzt euch musikalisch in die Prärie des Wilden Westens und ihr lernt diesen geheimnisvollen Mann kennen. Auf seinen Wegen durch die Prärie erfahrt ihr, wie er den Indianern das Licht brachte, Nahrung, Kleidung und Werkzeug, und dabei allerlei Tricks anwandte... 

Mit Flöte, Gitarre und Schlagzeug erwartet alle Kinder eine spannende Mischung aus einer Indianer-Erzählung, toller neuer und alter amerikanischer Musik und beliebten Mitmachaktionen. Die drei Musiker laden euch dazu ein, musikalisches Hufgetrappel, Indianergesänge und einen Sonnentanz mitzumachen... Yiipppieeh!

Das Kinderkonzert in Schloss Achberg ist besonders geeignet für Kinder von 5 Jahren bis 10 Jahren. Der Eintritt unter 5 Jahren ist frei.

 

Kathrin Bonke studierte Flöte, Instrumentalpädagogik und Musikvermittlung/Konzertpädagogik an den Musikhochschulen Lübeck, Mannheim, Detmold und Malmö. Sie arbeitete als Konzert- und Musiktheaterpädagogin am Theater Lübeck. Seit 2010 ist sie als Konzertpädagogin für die Elbphilharmonie Konzerte Hamburg engagiert, leitet Musikvermittlungsprojekte für die Jenaer Philharmoniker, den NDR Hannover und die Hamburgische Staatsoper. Sie lehrt als Dozentin für Musikvermittlung an der Musikhochschule Lübeck.

Jessica Kaiser wurde 1993 in Friedberg/Bayern geboren und gehört zu den erfolgreichsten Gitarristen ihrer Generation. Die junge Sudentin erhielt bereits mehr als 20 Auszeichnungen und erste Preise. Seit 2011 studiert Jessica Kaiser bei Prof. Thomas Müller-Pering an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Neben ihrem Studium geht sie regelmäßig Konzertengagements im In– und Ausland nach.

René Münch, 1971 in Quedlinburg geboren, erhielt im Alter von 9 Jahren seinen ersten Schlagzeug-Unterricht. Im Studium an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar setzte er einen Fokus auf Marimba-Solo- und Ensembleliteratur. René Münch spielte mit sämtlichen Thüringer Orchestern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem MDR-Sinfonieorchester Leipzig, dem Gürzenichorchester Köln und dem NDR-Sinfonieorchester Hamburg. 2012 gründete er das Ensemble Marimba&Friends und ist seit 2006 stellvertretender Solopauker der Jenaer Philharmonie.

 

 © Foto: Alexander Schiller

Mit Indianern in die Prärie

Sjaella

Marie Charlotte Seidel
Luisa Klose
Helene Erben
Viola Blache
Marie Fenske
Franziska Eberhard

Joseph-Maurice Ravel, Claude Debussy, Joshua B. Himes, Ethan Evans, Melody Gardot, John Dowland, Henry Purcell, Shalom Secunda, Victor Young, George Shearing, u.a.

 

Konzert im Rahmen des Bodenseefestival 2017

Sjaella - der Name kommt aus dem Skandinavischen und bedeutet im Ursprung Seele. Die sechs jungen Damen namens Sjaella können ihrer Seele eine Sprache geben: den gemeinsamen Gesang. Seit 2005 fasziniert das Leipziger Ensemble seine Zuhörer mit lupenreinem Acappella-Gesang quer durch alle Epochen und Stilrichtungen. Sjaella beweist die Vielseitigkeit seines Repertoires bei rund 40 Konzerten im Jahr im In- und Ausland.

Mit Auftritten bei Klassik-Festivals (MDR Musiksommer, Mosel Musikfestival oder Bachfest Leipzig), steigender Präsenz in Rundfunk- und Fernsehsendungen (u.a. die vom ZDF produzierte Sendung "Annettes DaschSalon" und Berlinale) sowie z. B. mit einem gemeinsamen Konzert im Rahmen des Internationalen Festivals "acappella" im Gewandhaus zu Leipzig mit Bobby McFerrin eroberte sich Sjaella einen festen Platz in der Klassikszene und gehört zu den erfolgreichsten Acappella-Gruppen Deutschlands.

Mit dem typischen homogenen, glasklaren Sjaella-Klang interpretieren die jungen Sängerinnen eigens für sie komponierte und arrangierte Sätze und eigene Arrangements sowohl aus dem zeitgenössisch-klassischen als auch aus dem Jazzbereich.
Den Zuhörer erwartet in Schloss Achberg ein kontrastreiches Programm, bei welchem Sjaella die Grenzen zwischen den Genres gekonnt zerfließen lässt und atemberaubende sechsstimmige Klänge erzeugt. 

 

© Foto: Jörg Singer

Sjaella

Jazz-Workshop: Abschlusskonzert

Grace Kelly und Studierende des Vorarlberger Landeskonservatoriums

Jazz-Workshop am 18. und 19. Mai 2017

18. Mai: 10.00-12.00 Uhr und 14.00-16.00 Uhr
19. Mai: 13.00-15.30 Uhr

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.

Abschlusskonzert am Freitag, 19. Mai: 17.00 Uhr,
Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Eintritt 15,-€

Die Musik von Cannonball Adderley begleitet die junge, aufstrebende Jazzsaxophonistin Grace Kelly ihre ganzes Musikerleben und ist eine wichtige Inspiration für ihre Kunst. In einem Workshop gemeinsam mit Studierenden des Vorarlberger Landeskonservatorium erarbeitet sie die Literatur von Cannonball Adderley und den Adderley-Brothers.

Jazzinteressierte sind zum Zuhören und Mit-Jammen herzlich willkommen!


Jazz-Workshop: Abschlusskonzert

Grace Kelly & Band

Grace Kelly, Altsaxophon/Gesang
Julian Pollock, Klavier/Keyboard
Julia Pederson, Bass
Ross Pederson, Schlagzeug

Konzert im Rahmen des Bodenseefestivals 2017

"Grace spielt mit Intelligenz, Witz und Gefühl. Sie ist ein wahres Naturtalent..." Wynton Marsalis

Grace Kelly nahm bereits mit zwölf Jahren ihre erste CD auf,
mit nun 24 Jahren hat sie bereits zehn Alben eingespielt und
stand schon mit Jazzgrößen wie Phil Woods, Dave Brubeck
und Wynton Marsalis auf der Bühne.

Die amerikanische Jazzerin mit koreanischen Wurzeln machte das Altsaxophon zu ihrem Hauptinstrument, doch beherrscht Kelly auch das Tenor- und Sopransaxophon. In ihrem Repertoire findet man Originalkompositionen und Jazz Standards, doch im Gegensatz zu vielen Straight-ahead Jazz Musikern, schreckt sie auch nicht vor Rock, Pop oder R&B Songs zurück.

Grace Kelly trug nicht von Geburt an denselben Namen wie die legendäre Schauspielerin. Die Tochter zweier Koreaner wurde als Grace Chung in Wellesley/Massachusetts geboren und nahm nach der erneuten Heirat ihrer Mutter den Nachnamen ihres Stiefvaters Robert Kelly an.
Im Alter von sechs Jahren begann sie Klavier zu spielen, mit sieben schrieb sie ihre ersten Songs. Auf der High-School lernte sie Klarinette, um dann zum Saxophon zu wechseln. Trotz einer klassischen Ausbildung wurde die Jazzmusik zum Schwerpunkt ihres künstlerischen Schaffens.
Ihr Studium absolvierte sie am New England Conservatory of Musik und ab 2008 am Berklee College of Music in Bosten, wo sie Unterricht bei Lee Konitz, Jerry Bergonzi und Allan Chase.

Die Musikerin war schon Headliner von über 700 Shows in 30 Ländern der Welt und spielte bereits auf allen bedeutenden Jazz Festivals von Montreux über Newport bis hin zu Montréal.
2007 war sie erstmals Preisträgerin des Young Jazz Composers Award der ASCAP Foundation - diverse Preise folgten. Im vergangenen Jahr erhielt sie von den Jazzkritikern der Downbeat Critics Poll die Auszeichnung als "Rising Star" am Altsaxophon, bei den Boston Music Awards 2016 den Preis "Jazz Artist of the Year" und ihre Fans ehrten sie bei der NYC Jazz Fans Decision 2016 als "Alto Saxophonist of the Year".
In den USA ist Grace Kelly ein gefragter Star und zählt seit Dezember 2015 als festes Mitglied zur Hausband der Fernsehsendung "The Late Show with Stephen Colbert".

In Schloss Achberg wird Grace Kelly als "Young Artist in Residence" des Bodenseefestivals 2017 gemeinsam mit ihrer hochkarätigen Band begeistern. Es erwartet Sie ein Konzert voller Spannung und Virtuosität, mit einem ebenso abwechslungsreichen wie einfühlsamen Jazzprogramm.

 

© Foto: Taso Papadakis

 

 

 

 

 

Grace Kelly & Band

Freedom. 150 Jahre Literatur und Musik der USA

Wolfram Frommlet, Rezitation
Jürgen Jakob, Klavier

Literarisch-Musikalischer Salon
mit Musik von Leonard Bernstein
Janis Joplin
Steve Reich
George Gershwin
Blues von Frederic Rzewski

Veranstaltung im Rahmen des Bodenseefestivals 2017

"Give me your tired, your poor, your huddled masses yearning to breathe free", "Gebt mir eure Müden, eure Armen, eure kauernden Massen, die frei zu atmen sich sehnen", heißt es in dem berühmten Gedicht "The New Collossus", 1883, von der jüdisch-amerikanischen Dichterin Emma Lazarus, über die Freiheitsstatue. Das wohl früheste Gedicht, in dem die Freiheit Amerikas besungen wird.

Viele Gedichte und Essays werden folgen, in denen Amerikas Freiheiten gepriesen, aber auch rebellisch und aufrührerisch eingefordert werden, in ganz unterschiedlichen Definitionen von "Freiheit", in thematischen wie literarischen Variationen, die die ethnischen, rassischen und politischen Unterschiede Amerikas widerspiegeln.

Hoffnungen Mitte des 19. Jahrhunderts wie Walt Whitman's brüderlich-schwesterliches "America" oder Ezra Pounds Idyllen vom freien bescheidenen Leben. Die frühen afro-amerikanischen Poeten wie Paul Laurence Dunbar thematisieren das versklavte schwarze Leben, das wir später in der rebellischen Lyrik der Harlem Renaissance bei James Baldwin und LeRoi Jones (Amiri Baraka), in der Poesie des Schwarzen Feminismus von Alice Walker und Maya Angelou sowie in der Poesie der Black Consciousness, der Schwarzen Selbstbewusstseins-Bewegung, bei Langston Hughes und Marcus Garvey, wieder finden.

Und die ganz anderen, die radikal-liberalen Freiheiten, die die Beat Generation forderte, Charles Bukowski, Allen Ginsberg oder Diane DiPrima, wild und zärtlich. Dazu die bissig-ironische Prosa von Mark Twain und die Romantik von Emily Dickinson.

Sie alle wird Wolfram Frommlet teilweise im Original - in faszinierendem, facettenreichen Amerikanisch - und in deutschen Übersetzungen rezitieren.

Jürgen Jakob wird am Flügel unter anderem Kompositionen von Leonard Bernstein, Janis Joplin, Steve Reich, George Gershwin, Scott Joplin und Samuel Barber spielen. "Amerikanische Variationen", literarische und musikalische Stimmen, wie ein Kontrastprogramm zum aktuellen Amerika.

Freedom. 150 Jahre Literatur und Musik der USA

Mississippi - Songs along the road

Richie Arndt: Akustikgitarre, Gesang und Lesung
mit Fotografien von Raphael Tenschert

Jazz, Blues und Soul – Konzert & Reisebericht

Veranstaltung im Rahmen des Bodenseefestivals 2017

Im Süden der USA steht die Wiege vieler Träume. Die Musik, die großen Bilder von "Vom Winde verweht" bis zum legendären Graceland hat Richie Arndt eingefangen.

In einer multimedialen Lesung, begleitet von seiner Akustikgitarre und Fotografien seiner großen Mississippi-Reise, lässt der mehrfache Gewinner des German Blues Awards und international gefragte Gitarrist und Sänger, die Südstaaten in seinen Erzählungen lebendig werden.

Von Memphis über New Orleans bis an den Golf von Mexiko führte die Reise, mit der sich Richie Arndt 2014 einen Lebenstraum erfüllt hat: Begleitet von Fotograf Raphael Tenschert besuchte er die Heimat seiner großen Idole und der Civil-Right-Bewegung, traf Größen aus Jazz, Blues und Soul. Seine Erlebnisse aus dem Mississippi-Delta hat er in einer Lesung zusammengefasst, in der er seine Zuhörer mit auf diesen unvergesslichen Trip nimmt: über den Highway 61, den Blues Highway, entlang des großem Stroms in Städte voller Gegensätze, Geschichte und Geschichten.

 

© Foto: Raphael Tenschert

Mississippi - Songs along the road

Céline Moinet, Benedict Kloeckner & Florian Uhlig

Céline Moinet, Oboe
Florian Uhlig, Klavier
Besetzungsänderung: Benedict Kloeckner, Violoncello

Robert Schumann: Drei Romanzen, op. 94
Victor Emanuel Bendix: Andante für Oboe, Violoncello und Klavier
Robert Schumann: Fünf Stücke im Volkston, op. 102
Carl Nielsen: Fantasiestücke, op. 2
Robert Schumann: Adagio und Allegro As-dur op. 70
Robert Schumann: Sechs Stücke in kanonischer Form op. 56
bearbeitet von Theodor Kirchner

Mit der jungen Oboistin Céline Moinet, dem Cellisten Benedict Kloeckner und dem Pianisten Florian Uhlig haben sich drei der renommiertesten Künstler ihrer Generation für ein Konzert in Schloss Achberg zusammen gefunden.

Céline Moinet
zählt zu den Ausnahmekünstlern auf ihrem Instrument. Céline Moinet, 1984 in Lille, Nordfrankreich geboren, schloss ihr Studium am Conservatoire National Supérieur de Musique mit den höchsten Auszeichnungen ab. Mit gerade einmal 23 Jahren erhielt sie die prestigeträchtige Stelle der Solo-Oboistin der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Seither konzertiert sie mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Zubin Mehta, Claudio Abbado und Andris Nelsons und ist regelmäßiger Gast bei Orchestern wie den Wiener Philharmonikern und dem London Symphony Orchestra. Seit 2013 hat Céline Moinet eine Professur an der Hochschule für Musik „Carl-Maria-von-Weber“ inne und gibt Meisterkurse in Frankreich, Deutschland und Japan.

Der 1989 geborene Cellist Benedict Kloeckner überzeugt mit romantischem Repertoire gleichermaßen wie mit Neuer Musik. Kloeckner zeigt "wie sensibel, phantasievoll und vor allem sehnsüchtig schön man Cello spielen kann." (SZ) Doch "ist es vor allem der kammermusikalische Geist, der aufhorchen lässt" (Concerti). Obgleich noch keine 30 Jahre alt, gibt es bereits sechs Einspielungen. Die jüngste entstand gemeinsam mit der Pianistin Anna Fedorova. Aus dem Westerwald stammend, ist Kloeckner in der globalen Musikwelt zuhause. Mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, konzertiert er mit Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra London, der Deutschen Radiophilharmonie, dem MDR und NDR Radio Sinfonieorchester. Er beherrscht das ABC der führenden Musikzentren von Amsterdam über Berlin, London, New York, Seoul bis nach Zürich.

Florian Uhlig gab mit zwölf Jahren seinen ersten Klavierabend, studierte und promovierte am Royal College of Music und an der Royal Academy of Music in London. Bei Florian Uhlig verbinden sich Gegensätze auf ungewöhnliche Art und Weise. Einerseits ist er in der deutschen Musiktradition verwurzelt, mit der man Ernsthaftigkeit, Stil und Struktur verbindet. Andererseits entwickelte er während seines jahrelangen Aufenthalts in London einen individuelleren Umgang mit dem musikalischen Werk. Seit 2014 hat Florian Uhlig eine Professur für Klavier an der Hochschule für Musik „Carl-Maria-von-Weber“ inne. Er gibt Meisterkurse in Deutschland, Großbritannien, Kanada, Hong Kong, Südkorea, China und in der Schweiz.

 

© Foto: Francois Sechet

Céline Moinet, Benedict Kloeckner & Florian Uhlig

Minguet Quartett

Ulrich Isfort, 1. Violine
Annette Reisinger, 2. Violine
Aroa Sorin, Viola
Matthias Diener, Violoncello

Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett op. 44 Nr. 2
Jörg Widmann: 2. Streichquartett [Choralquartett] (2003)
Ludwig van Beethoven: Streichquartett op. 131

Das Minguet Quartett - gegründet 1988 - zählt heute zu den international gefragtesten Streichquartetten und gastiert in allen großen Konzertsälen der Welt, wobei seine so leidenschaftlichen wie intelligenten Interpretationen für begeisternde Hörerfahrungen sorgen – „denn die Klang- und Ausdrucksfreude, mit der das Ensemble die Werke zur Sprache bringt, belebt noch das kleinste Detail“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung).

Das Ensemble konzentriert sich auf die klassisch-romantische Literatur und die Musik der Moderne gleichermaßen und engagiert sich durch zahlreiche Uraufführungen für Kompositionen des 21. Jahrhunderts. Begegnungen mit bedeutenden Komponisten unserer Zeit inspirieren die vier Musiker zu immer neuen Programmideen.

2016/17 stehen Einladungen zum Festival d'Automne Paris, Tongyeong International Music Festival Korea, Mozartfest Schwetzingen, Festival JetztMusik Stuttgart des SWR, Usedomer Musikfestival und zu den Festspielen Herrenchiemsee, in die neu eröffnete Elbphilharmonie Hamburg, die Staatsoper Berlin, das Konzerthaus Berlin, Muziekgebouw Amsterdam, Beethovenhaus Bonn und Richard Wagner Museum Bayreuth sowie Konzerte in Österreich, Italien, Polen, den Niederlanden, der Schweiz und Tourneen nach China und in die USA auf dem Programm.

2010 wurde das Minguet Quartett mit dem begehrten ECHO Klassik sowie 2015 mit dem renommierten französischen Diapason d'Or des Jahres ausgezeichnet.

Seit Oktober 2015 sind die Mitglieder des Minguet Quartetts darüber hinaus als Gastdozenten für Kammermusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Standort Wuppertal verpflichtet.

 

© Foto: Frank Rossbach

Minguet Quartett

Die Schatzsuche zum Harfenberg

Silke Aichhorn: Moderation, Konzept und Harfe

Besonders geeignet für Kinder von 5 Jahren bis 10 Jahren
Eintritt unter 5 Jahren frei

Märchenhaftes Familienkonzert - Klassischer Herbst 

Die Harfenistin Silke Aichhorn erzählt die Geschichte von Hannes und Lisa. Die beiden Kinder finden beim Spielen auf dem Dachboden ihrer Großmutter eine Schatzkarte. Auf ihrem Weg zur goldenen Zauberharfe müssen sie mit Hilfe des Notenschlüsselmännchens und den anwesenden Kindern zahlreiche Abenteuer bestehen. Hoffentlich schaffen wir es gemeinsam bis zum Harfenberg!

Die Konzertbesucher erwartet ein fantasievolles Märchen über die Magie der Musik - zum Zuhören, Träumen und Mitmachen, erzählt und gespielt von Silke Aichhorn.

 

Silke Aichhorn zählt zu den gefragtesten Harfenistinnen ihrer Generation. Als Solistin wie auch Kammermusikerin ist sie mit ihrem umfangreichen Repertoire bei internationalen Festivals, als Solistin mit Orchester sowie bei Fernseh- und Rundfunkaufnahmen zu hören. Sie konzertiert weltweit, gibt regelmäßig Meisterkurse, ist Jurorin in Harfenwettbewerben und wurde ausgezeichnet als "Kultur- und Kreativpilotin 2012" der Bundesregierung. 
Das Image der Harfe neu zu definieren, ist Silke Aichhorn ein großes Anliegen. Dazu gehören auch die Kinderkonzerte und Harfenstunden, mit denen sie das junge Publikum für ihr Instrument begeistert.

 

 

 

Die Schatzsuche zum Harfenberg

Nino Gvetadze, Klavier

Johannes Brahms: Intermezzo es-moll op.118 Nr.6
Johannes Brahms: Rhapsodie op. 79 Nr. 1 h-moll
Franz Liszt: Spanische Rhapsodie
Robert Schumann: Arabeske C-Dur op.18
Robert Schumann: Widmung (bearbeitet von Franz Liszt)
Franz Liszt: Ungarische Rhapsodie für Klavier Nr. 10
E-Dur "Preludio"
Frédérick Chopin: 24 Préludes op. 28

„… eine geborene Pianistin, ausgestattet mit der Fähigkeit, die Herzen anzusprechen.”
Dutch NRC Handelsblad

Die internationale Karriere der georgischen Pianistin Nino Gvetadze ist sehr erfolgreich und ihre Konzerte in Europa und Asien werden von den Kritikern hoch gelobt.

Geboren und aufgewachsen in Tbilisi studierte sie bei Veronika Tumanishvili, Nodar Gabunia und Nana Khubutia. Nach ihrem Abschluss folgte ein Studium in den Niederlanden bei Paul Komen und Jan Wijn. Heute lebt die Pianistin in Amsterdam und musiziert seit 2008 gemeinsam mit Frederieke Saeijs, Violine, und Maja Bogdanovic, Cello, im "Arosa Trio".

Mit Soloprogrammen gastiert Nino Gvetadze weltweit und ihr Repertoire umfasst Werke von Bach, Mozart und Beethoven, Chopin, Liszt, Rachmaninow bis hin zu zeitgenössischen Komponisten. Auch wenn die meisten Werke ihrer Programme sehr virtuos und anspruchsvoll sind, bringt sie mit ihrer Interpretation stets deren Poesie und charakteristische Farben zum Ausdruck.
So wurde Nino Gvetadze mehrfach bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter mit dem 2. Preis sowie dem Presse- und Publikumspreis beim Internationalen Franz Liszt Wettbewerb 2008, oder dem renommierten Borletti-Buitoni Trust Preis 2010.

Nino Gvetadze musizierte mit zahlreichen namhaften Dirigenten wie Michel Plasson, Yannick Nézet-Séguin, Michel Tabachnik, John Axelrod und Jaap van Zweden und Orchestern, darunter mit den Philharmonischen Orchestern Rotterdam, Den Haag, Brüssel, Seoul und dem Nederlands Philharmonisch Orkest, der Bergischen und der Rheinischen Philharmonie sowie den Münchner Symphonikern. Ferner ging sie mit dem Mahler Chamber Orchestra, der Kammerakademie Potsdam und Amsterdam Sinfonietta auf Tournee.

 

© Foto: Sarah Wijzenbeek

Nino Gvetadze, Klavier

Rubin Quartett

Irmgard Zavelberg, 1. Violine
Jana Andraschke, 2. Violine
Martina Horejsi, Viola
Ulrike Zavelberg, Cello

Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett Nr. 1, D-Dur op. 44
Antonin Dvořák: Zypressen op. 2, 12 kurze Sätze für Streichquartett
Johannes Brahms: Streichquartett Nr. 2, a-moll, op. 51/2

Das 1992 gegründete Rubin Quartett beeindruckt in seinen Konzerten stets mit überwältigender Intensität. Energisch und zupackend, wo es die musikalische Grundlage verlangt, dann wieder feinsinnig und sensibel, gelingt den vier Musikerinnen jede Interpretation. 

Engagements an den wichtigen Konzertpodien Europas bereichern das Schaffen des Ensembles, ebenso das Zusammentreffen mit Pianisten wie Andrej Gavrilov und Julius Drake oder dem Tenor Ian Brostridge. Zahlreiche Uraufführungen und CD-Einspielungen stießen stets auf begeisterte Kritiker. Starke künstlerische Impulse gaben Komponisten wie Helmut Lachenmann, Györgi Kurtág, Silvia Fómina und Sofia Gubaidulina, mit denen das Ensemble eng zusammenarbeitete. Erste Preise bei renommierten Wettbewerben runden die Erfolgsgeschichte des Rubin Quartetts ab.

Der Romantik widmet sich das Rubin Quartett bei seinem Konzert im Rittersaal von Schloss Achberg: 
Eröffnet wird mit Mendelssohns Opus 44/1, mit dem dieser 1838 ein ungeheuer vitales Werk geschaffen hat, eines mit hinreißendem Schwung, dramatischer Spannung und von ausdrucksstarker Schlichtheit in seinen Melodien. Satztechnisch ist es brillant. Ein verkapptes Violinkonzert hat man es zuweilen genannt.
Dvořáks hatte seine Zypressen ursprünglich als Liederzyklus komponiert. Erst 1887 entstand die Streichquartettfassung. Über 22 Jahre lang soll Dvořák immer wieder an den zwölf kurzen Sätzen getüftelt haben - zart melancholische "Lieder ohne Worte", die wie ein fernes, wehmütiges Echo auf die große Liebe der Jugendzeit wirken.
Johannes Brahms hat sein Schaffen mit einer ungewöhnlichen Selbstkritik begleitet; er hat nach eigener Aussage zwanzig Entwürfe für Streichquartette verworfen, bevor er 1873, also mit 40 Jahren, die beiden schon acht Jahre vorher konzipierten Quartette op. 51 herausgab - zwei Werke von höchstem Niveau und das zweite der beiden, das Sie hören können, ist möglicherweise von noch größerem Reichtum der Erfindungen...

 

© Foto: Armin Zedler

Rubin Quartett