Fr.
22.09.2017
19 Uhr Céline Moinet, Benedict Kloeckner & Florian Uhlig 27,– € / 19,– €*
Fr.
06.10.2017
19 Uhr Minguet Quartett 27,– € / 19,– €*
Fr.
13.10.2017
19 Uhr Nino Gvetadze, Klavier 27,– € / 19,– €*
Fr.
20.10.2017
19 Uhr Rubin Quartett 27,– € / 19,– €*
 

Céline Moinet, Benedict Kloeckner & Florian Uhlig

Céline Moinet, Oboe
Florian Uhlig, Klavier
Besetzungsänderung: Benedict Kloeckner, Violoncello

Robert Schumann: Drei Romanzen, op. 94
Victor Emanuel Bendix: Andante für Oboe, Violoncello und Klavier
Robert Schumann: Fünf Stücke im Volkston, op. 102
Carl Nielsen: Fantasiestücke, op. 2
Robert Schumann: Adagio und Allegro As-dur op. 70
Robert Schumann: Sechs Stücke in kanonischer Form op. 56
bearbeitet von Theodor Kirchner

Mit der jungen Oboistin Céline Moinet, dem Cellisten Benedict Kloeckner und dem Pianisten Florian Uhlig haben sich drei der renommiertesten Künstler ihrer Generation für ein Konzert in Schloss Achberg zusammen gefunden.

Céline Moinet
zählt zu den Ausnahmekünstlern auf ihrem Instrument. Céline Moinet, 1984 in Lille, Nordfrankreich geboren, schloss ihr Studium am Conservatoire National Supérieur de Musique mit den höchsten Auszeichnungen ab. Mit gerade einmal 23 Jahren erhielt sie die prestigeträchtige Stelle der Solo-Oboistin der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Seither konzertiert sie mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Zubin Mehta, Claudio Abbado und Andris Nelsons und ist regelmäßiger Gast bei Orchestern wie den Wiener Philharmonikern und dem London Symphony Orchestra. Seit 2013 hat Céline Moinet eine Professur an der Hochschule für Musik „Carl-Maria-von-Weber“ inne und gibt Meisterkurse in Frankreich, Deutschland und Japan.

Der 1989 geborene Cellist Benedict Kloeckner überzeugt mit romantischem Repertoire gleichermaßen wie mit Neuer Musik. Kloeckner zeigt "wie sensibel, phantasievoll und vor allem sehnsüchtig schön man Cello spielen kann." (SZ) Doch "ist es vor allem der kammermusikalische Geist, der aufhorchen lässt" (Concerti). Obgleich noch keine 30 Jahre alt, gibt es bereits sechs Einspielungen. Die jüngste entstand gemeinsam mit der Pianistin Anna Fedorova. Aus dem Westerwald stammend, ist Kloeckner in der globalen Musikwelt zuhause. Mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, konzertiert er mit Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra London, der Deutschen Radiophilharmonie, dem MDR und NDR Radio Sinfonieorchester. Er beherrscht das ABC der führenden Musikzentren von Amsterdam über Berlin, London, New York, Seoul bis nach Zürich.

Florian Uhlig gab mit zwölf Jahren seinen ersten Klavierabend, studierte und promovierte am Royal College of Music und an der Royal Academy of Music in London. Bei Florian Uhlig verbinden sich Gegensätze auf ungewöhnliche Art und Weise. Einerseits ist er in der deutschen Musiktradition verwurzelt, mit der man Ernsthaftigkeit, Stil und Struktur verbindet. Andererseits entwickelte er während seines jahrelangen Aufenthalts in London einen individuelleren Umgang mit dem musikalischen Werk. Seit 2014 hat Florian Uhlig eine Professur für Klavier an der Hochschule für Musik „Carl-Maria-von-Weber“ inne. Er gibt Meisterkurse in Deutschland, Großbritannien, Kanada, Hong Kong, Südkorea, China und in der Schweiz.

 

© Foto: Francois Sechet

Céline Moinet, Benedict Kloeckner & Florian Uhlig

Minguet Quartett

Ulrich Isfort, 1. Violine
Annette Reisinger, 2. Violine
Aroa Sorin, Viola
Matthias Diener, Violoncello

Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett op. 44 Nr. 2
Jörg Widmann: 2. Streichquartett [Choralquartett] (2003)
Ludwig van Beethoven: Streichquartett op. 131

Das Minguet Quartett - gegründet 1988 - zählt heute zu den international gefragtesten Streichquartetten und gastiert in allen großen Konzertsälen der Welt, wobei seine so leidenschaftlichen wie intelligenten Interpretationen für begeisternde Hörerfahrungen sorgen – „denn die Klang- und Ausdrucksfreude, mit der das Ensemble die Werke zur Sprache bringt, belebt noch das kleinste Detail“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung).

Das Ensemble konzentriert sich auf die klassisch-romantische Literatur und die Musik der Moderne gleichermaßen und engagiert sich durch zahlreiche Uraufführungen für Kompositionen des 21. Jahrhunderts. Begegnungen mit bedeutenden Komponisten unserer Zeit inspirieren die vier Musiker zu immer neuen Programmideen.

2016/17 stehen Einladungen zum Festival d'Automne Paris, Tongyeong International Music Festival Korea, Mozartfest Schwetzingen, Festival JetztMusik Stuttgart des SWR, Usedomer Musikfestival und zu den Festspielen Herrenchiemsee, in die neu eröffnete Elbphilharmonie Hamburg, die Staatsoper Berlin, das Konzerthaus Berlin, Muziekgebouw Amsterdam, Beethovenhaus Bonn und Richard Wagner Museum Bayreuth sowie Konzerte in Österreich, Italien, Polen, den Niederlanden, der Schweiz und Tourneen nach China und in die USA auf dem Programm.

2010 wurde das Minguet Quartett mit dem begehrten ECHO Klassik sowie 2015 mit dem renommierten französischen Diapason d'Or des Jahres ausgezeichnet.

Seit Oktober 2015 sind die Mitglieder des Minguet Quartetts darüber hinaus als Gastdozenten für Kammermusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Standort Wuppertal verpflichtet.

 

© Foto: Frank Rossbach

Minguet Quartett

Nino Gvetadze, Klavier

Johannes Brahms: Intermezzo es-moll op.118 Nr.6
Johannes Brahms: Rhapsodie op. 79 Nr. 1 h-moll
Franz Liszt: Spanische Rhapsodie
Robert Schumann: Arabeske C-Dur op.18
Robert Schumann: Widmung (bearbeitet von Franz Liszt)
Franz Liszt: Ungarische Rhapsodie für Klavier Nr. 10
E-Dur "Preludio"
Frédérick Chopin: 24 Préludes op. 28

„… eine geborene Pianistin, ausgestattet mit der Fähigkeit, die Herzen anzusprechen.”
Dutch NRC Handelsblad

Die internationale Karriere der georgischen Pianistin Nino Gvetadze ist sehr erfolgreich und ihre Konzerte in Europa und Asien werden von den Kritikern hoch gelobt.

Geboren und aufgewachsen in Tbilisi studierte sie bei Veronika Tumanishvili, Nodar Gabunia und Nana Khubutia. Nach ihrem Abschluss folgte ein Studium in den Niederlanden bei Paul Komen und Jan Wijn. Heute lebt die Pianistin in Amsterdam und musiziert seit 2008 gemeinsam mit Frederieke Saeijs, Violine, und Maja Bogdanovic, Cello, im "Arosa Trio".

Mit Soloprogrammen gastiert Nino Gvetadze weltweit und ihr Repertoire umfasst Werke von Bach, Mozart und Beethoven, Chopin, Liszt, Rachmaninow bis hin zu zeitgenössischen Komponisten. Auch wenn die meisten Werke ihrer Programme sehr virtuos und anspruchsvoll sind, bringt sie mit ihrer Interpretation stets deren Poesie und charakteristische Farben zum Ausdruck.
So wurde Nino Gvetadze mehrfach bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter mit dem 2. Preis sowie dem Presse- und Publikumspreis beim Internationalen Franz Liszt Wettbewerb 2008, oder dem renommierten Borletti-Buitoni Trust Preis 2010.

Nino Gvetadze musizierte mit zahlreichen namhaften Dirigenten wie Michel Plasson, Yannick Nézet-Séguin, Michel Tabachnik, John Axelrod und Jaap van Zweden und Orchestern, darunter mit den Philharmonischen Orchestern Rotterdam, Den Haag, Brüssel, Seoul und dem Nederlands Philharmonisch Orkest, der Bergischen und der Rheinischen Philharmonie sowie den Münchner Symphonikern. Ferner ging sie mit dem Mahler Chamber Orchestra, der Kammerakademie Potsdam und Amsterdam Sinfonietta auf Tournee.

 

© Foto: Sarah Wijzenbeek

Nino Gvetadze, Klavier

Rubin Quartett

Irmgard Zavelberg, 1. Violine
Jana Andraschke, 2. Violine
Martina Horejsi, Viola
Ulrike Zavelberg, Cello

Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett Nr. 1, D-Dur op. 44
Antonin Dvořák: Zypressen op. 2, 12 kurze Sätze für Streichquartett
Johannes Brahms: Streichquartett Nr. 2, a-moll, op. 51/2

Das 1992 gegründete Rubin Quartett beeindruckt in seinen Konzerten stets mit überwältigender Intensität. Energisch und zupackend, wo es die musikalische Grundlage verlangt, dann wieder feinsinnig und sensibel, gelingt den vier Musikerinnen jede Interpretation. 

Engagements an den wichtigen Konzertpodien Europas bereichern das Schaffen des Ensembles, ebenso das Zusammentreffen mit Pianisten wie Andrej Gavrilov und Julius Drake oder dem Tenor Ian Brostridge. Zahlreiche Uraufführungen und CD-Einspielungen stießen stets auf begeisterte Kritiker. Starke künstlerische Impulse gaben Komponisten wie Helmut Lachenmann, Györgi Kurtág, Silvia Fómina und Sofia Gubaidulina, mit denen das Ensemble eng zusammenarbeitete. Erste Preise bei renommierten Wettbewerben runden die Erfolgsgeschichte des Rubin Quartetts ab.

Der Romantik widmet sich das Rubin Quartett bei seinem Konzert im Rittersaal von Schloss Achberg: 
Eröffnet wird mit Mendelssohns Opus 44/1, mit dem dieser 1838 ein ungeheuer vitales Werk geschaffen hat, eines mit hinreißendem Schwung, dramatischer Spannung und von ausdrucksstarker Schlichtheit in seinen Melodien. Satztechnisch ist es brillant. Ein verkapptes Violinkonzert hat man es zuweilen genannt.
Dvořáks hatte seine Zypressen ursprünglich als Liederzyklus komponiert. Erst 1887 entstand die Streichquartettfassung. Über 22 Jahre lang soll Dvořák immer wieder an den zwölf kurzen Sätzen getüftelt haben - zart melancholische "Lieder ohne Worte", die wie ein fernes, wehmütiges Echo auf die große Liebe der Jugendzeit wirken.
Johannes Brahms hat sein Schaffen mit einer ungewöhnlichen Selbstkritik begleitet; er hat nach eigener Aussage zwanzig Entwürfe für Streichquartette verworfen, bevor er 1873, also mit 40 Jahren, die beiden schon acht Jahre vorher konzipierten Quartette op. 51 herausgab - zwei Werke von höchstem Niveau und das zweite der beiden, das Sie hören können, ist möglicherweise von noch größerem Reichtum der Erfindungen...

 

© Foto: Armin Zedler

Rubin Quartett